Wir und die Nacht der Liebe

Überall im Zimmer hast Du Kerzen aufgestellt und Rosenblätter verstreut, als ich aus dem Bad komme lächelst Du mich zärtlich an und sagst, dass Du mich gerne massieren würdest, ich lege mich aufs Bett und sanft beginnst Du mich mit einem duftenden Öl einzureiben, verteilst es mit massierenden Bewegungen auf meinen Nacken, die Schultern, den Rücken, wanderst mit Deinen Fingern über meine Wirbelsäule und lässt mich erschaudern unter Deinen sanften, intensiven Bewegungen entspanne ich mich immer mehr, da unterstützt Du Deine Finger durch Deine Lippen, hauchst überall zarte Küsse auf, streifst mit Deiner Zunge über meinen Rücken, ein Gefühl, als würden mich Schmetterlinge berühren, macht sich breit und ein wohliger Seufzer entflieht meinen Lippen. Ich will mich zu Dir umdrehen, aber Du hinderst mich, sagst, dass ich liegen bleiben und es genießen soll, dann fährst Du fort mich mit Deinen Händen und Lippen zu verwöhnen, ganz sacht und immer wieder reibst Du mich mit dem Öl ein.

Eine wohlige Wärme breitet sich in mir aus und eine Gänsehaut überzieht meinen Körper, ich fühle, wie Du in mir die Flamme der Leidenschaft immer mehr entfachst und obwohl ich kaum still liegen kann, machst Du unbeirrt weiter, wanderst über meinen Rücken, Po, Oberschenkel, bis hinunter zu den Zehen. Endlich, nach einer kleinen Ewigkeit, drehst Du mich um, schaust mir tief in die Augen und küsst mich lange, wieder greifst Du nach dem Öl, lässt es auf meine Brüste und meinen Bauch tropfen, fasziniert sehe ich zu, wie Du langsam das Öl einmassierst, Deine Berührungen lassen meinen Atem stocken, meine Nippel richten sich steil auf, recken sich Dir keck entgegen, Hitze breitet sich vom Bauch her aus, Lustwellen überrollen mich, während Du mich küsst, streichelst, massierst, Deine Zunge über meinen erregten Körper wandert und ich will auch Dich verführen, streicheln und küssen, doch Du verurteilst mich weiterhin zum still halten und nur widerwillig gebe ich nach, auch wenn es mir sehr schwer fällt, da ich Deine Berührungen immer intensiver spüre, obwohl sie immer noch so sanft und zart sind, wie zu Anfang und sich auch in Dir die Erregung ausbreitet.

Langsam streichelst Du mit Deinen Fingerspitzen über mein Gesicht, Hals, Schlüsselbein, Brüsten, lässt Deine Lippen und Zunge diese Spur verfolgen, verweilst an meiner Brust, umkreist immer wieder meine steil aufgerichteten, harten Nippel, bringst mich zum aufstöhnen, dazu mich Dir entgegen zu recken, zwischendurch wanderst Du zu meinem Bauch, nur um Dich dann wieder meinen Brüsten ausgiebig zu widmen, langsam werden Deine Streicheleinheiten stärker, denn auch Du fühlst die Lust in Deinen Lenden und endlich darf auch ich Dich berühren, streicheln, küssen, liebkosen und verführen. Jetzt drehe ich das Spiel um, verdamme Dich zur Hilflosigkeit und beginne meinerseits Deinen warmen, weichen Körper zu erkunden, Dich zu spüren, zu schmecken, zu reizen und kann sehen, wie sich Dein Blick ebenso vor Lust verschleiert, wie meiner, höre Dich leise aufstöhnen, was mich veranlasst, Dich sanft in Deine Nippel zu beißen, wodurch Du Dich aufbäumst, mir entgegen, ich lasse meine Finger tiefer gleiten, über Deine Brust, Deinen Bauch, zeichne überall kleine Kreise, die ich mit den Lippen, der Zunge verfolge, gleite tiefer, bis zu Deinem Penis, sanft schließe ich meine Hand darum, fühle sein Pochen, seine Größe, seine Härte, spüre wie er wächst und spielerisch lasse ich meine Zunge über Deine Eichel streifen, ganz sacht nur, doch es reicht aus, dass Du nicht mehr still halten kannst und Du lässt nun auch Deine Hände wieder auf Wanderschaft gehen, immer tiefer, bis Du meine warme, feuchte Grotte gefunden hast, streichelst über meine Lustknospe, lässt Deine Finger in mich gleiten um meine Hitze zu spüren, willst mich kosten, so wie ich Dich, während Deine Zunge meine feuchte Grotte erkundet, schließen sich meine Lippen um Deinen Penis, ertaste ihn mit meiner Zunge und in uns steigt die Lust immer höher, doch bevor sie uns überrollen kann, lassen wir voneinander ab, küssen uns lang und innig, schauen uns tief in die Augen, flüstern uns Kosenamen zu, streicheln uns, nur um mit unserem Lippen- und Zungenspiel von vorne zu beginnen, dann will ich Dich endlich in mir spüren und auch Du sehnst Dich danach, ganz vorsichtig dringst Du in mich ein, nur ein klein wenig, ziehst Dich wieder zurück, nur um beim nächstenmal etwas tiefer in mich zu stoßen, so oft bis ich Dich endlich ganz tief in mir fühle, spüre, wie Du mich ausfüllst, diesmal ziehst Du Dich nicht zurück, wir kosten das Gefühl des Vereintseins aus, dann, ganz langsam, beginnst Du Dich zu bewegen, nach jedem Stoß eine Pause machend, was unsere Leidenschaft nur noch mehr anfacht, die Pausen werden kürzer, Deine Stöße und das Aufeinander zutreiben immer stärker!

Kurz vor dem Höhepunkt halten wir inne, lassen unsere Erregung abklingen, küssen uns lange und zärtlich, um wieder von vorne zu beginnen, diesmal sind Deine Stöße fester und härter, so das ich Dich ganz tief in mir fühle, wir spüren, wie die Leidenschaft, die Lust uns erfasst, immer höher treibt, bis die Wellen des Orgasmus über uns zusammen schlagen, uns forttragen, in eine andere Welt. Ein letztes Aufbäumen, dann liegen wir ermattet, aber glücklich nebeneinander, küssen und streicheln uns, versuchen zu Atem zu kommen, irgendwann haben wir uns erholt, trinken etwas und können doch nicht voneinander lassen, immer wieder berühren wir uns, streicheln sanft den Anderen, tauchen Küsse und Liebkosungen aus und erwecken unsere Lust aufs neue, denn dies ist die Nacht unserer Liebe