Versuch Nummer 2

Versuch Nummer 2: Morgen ist die Eröffnung ihrer neuen Keipe. Marie hat die Handwerker heute schon eher nach Hause geschickt. Sie hat sich auf einen Stuhl mitten im Raum gesetzt, sah sich um. “Das soll ich jetzt leiten, ganz allein” hört sie sich sagen. Sie hatte Angst, dass sie versagen würde, doch gleichzeitig steckte sie voller Vorfreude. Morgen ist Eröffnungsfeier. Sie hat wochenlang an den Einladungen gefeilt, bis sie perfekt waren. Sie hat alle selbst geschrieben. Manchmal wünschte sie sich, dass sie einen Mann hat, der sie unterstützt, der sie an schlechten Tagen wieder aufbaut. Sie wollte nach Hause kommen und sich an eine Schulter lehnen können. Dieser alte Sessel hatte auch schon ausgedient. Sie zündete sich eine Zigarette an und genoß die letzten Minuten in dem ruhigen Lokal, bevor sie sich auf den Heimweg begab. 

Zu Hause angekommen, war der erste Gang unter die Dusche, damit sie sich endlich wieder wie eine Frau fühlte. Der Tag war anstrengend. Viele Kleinigkeiten, die noch fertig werden mussten. Sie nahm sich vor, noch ein Glas Wein zu trinken… die Emails zu checken und dann schnell ins Bett zu gehen. Gesagt getan. Sie stieg aus der Dusche, wickelte sich das Handtuch um den Körper und hinterließ beim Gang an den Computer nasse Füße auf dem Laminat. Neben dem Computer stand noch die angefangene Flasche Wein von gestern. Sie nahm sich ein Glas und schank sich den Rest ein. Der Computer sprang an! Es dauerte eine Weile, währendessen zündete sie sich noch eine Zigarette an und atmet hörbar aus. Das junge Pärchen unter ihr stritt lauthals, sie fühlte sich vernachlässigt und er sah es nicht ein, immer für sie da sein zu müssen. Dieser Kerl, dachte sich Marie, der hässliche Kerl sollte froh sein, dass er überhaupt eine so hübsche Frau abbekam. Sie hatte noch nie verstanden, warum die Untermieterin noch mit ihm zusammen war. Sie hätte einen viel besseren verdient. Es hat auch Vorteile keinen Mann zu haben, dachte sich Marie.

Als der Computer fertig hochgefahren war, blinkte schon ein Umschlag auf, das sie Emails hatte. Sie freute sich immer über Post. Doch diese Nachricht veränderte ihren Zustand von innere Stille. Eine Email vom Versand, wo sie die Einladungen abgegeben hatte. Es gab wohl ein Problem mit der Auslieferung der Einladungen. Sie entschuldigten sich und schrieben ihr, dass sie die Einladungen gleich morgen raus schicken. “MORGEN???” schrie Marie ohne Rücksicht auf die Uhrzeit zunehmen “Morgen sollen die Leute mir doch die Tür einrennen” Sie hatte Tränen in den Augen und Wut im Bauch. Wie konnten die das denn nur mit ihr machen? Sie verstand die Welt nicht mehr und schmiss die Maus an die Wand, die komsicherweise nicht ausseinander fiel. Das Paar unter ihr war plötzlich ganz still. Achso, man musste sie nur übertönen, dass sie endlich Ruhe geben. Marie hörte die zwei Streithammel den ganzen Abend nicht mehr. Was sollte sie denn jetzt machen… wird sie morgen alleine zu ihrer Eröffnung im Lokal “Freshness” stehen? Sie fing an wie wild in die Tastatur zu hauen. Sie schrieb jedem in ihrem Adressbuch eine Email. Sie dachte nicht drüber nach. Sie schrieb etliche SMS bis es draußen schon langsam wieder hell wurde. Es war ein Sonnenaufgang, wie er im Buche steht. Der Himmel war rosa und rot und lila. Marie hielt inne und beobachtet, wie die Sonne den Tag erhellt.

Zum Schlafen kam sie jetzt nun nicht mehr. Wenn heute keiner kommt, dachte sie… doch sie wusste, das sie alles Menschenmögliche getan hätte. Die wichtigsten Menschen in ihrem Leben wussten eh bescheid. Doch sie konnte nicht überleben, wenn nur eine handvoll Leute kamen. Sie konnte nun eh nix mehr machen und lies alles auf sich zukommen. In der Nacht hatte sie vor Nervosität eine ganze Schachtel Kippen geraucht. Ihr Haar roch schon wieder abgestanden. Das Handtuch war inzwischen auch schon wieder getrocknet. Sie setze einen großen Pott Kaffee an und hüpfte noch mal unter die Dusche. Es war, als würden die Wasserperlen den Stress von ihr abwaschen und alles mit in den Ausguss nahmen. Was würde sie jetzt nicht alles dafür geben, wenn ein starker Mann mit unter der Dusche stehen würde! Sie möchte von großen Händen eingeseift werden. Sie spürte fast, wie sie berührt wurde. Sie schloß für einen Moment die Augen und spürte jeden einzelnen warmen Wassertropfen, der ihren Körper runter rannten. Die Wärme tat gut und ließ sie nur noch mehr träumen. Sie hatte einmal mit René ein heißes Erlebnis unter der Dusche. Sie kam aus dem Bett und ging gleich unter die Dusche. Er kam wenige Augenblicke einfach mit unter die Dusche. Das hatte er sonst vorher nie gemacht. Sie seiften sich gegenseitig ein. Bis seine Hand an ihren wundervoll geschwungenen Brüsten waren. Er massierte sie und spielte mit ihren Nippeln, die sofort standen. Sie drehte ihm den Rücken zu und das war für ihn der Startschuss. Er nahm die Brause und überdeckte ihren ganzen Körper mit den warmen Wasser. Ihre Brüste, ihren flachen Bauch und ihre Beine… er ließ Wasser an ihrem Rücken runter laufen, das es ihr fast eine Gänsehaut verpasste. Sie genoss es… die Brause wanderte ihren ganzen Körper entlang, bis zu ihrem Lustzentrum. Sie stöhnte ganz leise auf, als sie den Wasserstrahl an ihren Schamlippen spürte. Auf seine Hand war nicht lange zu warten. Er öffnete ihre Lippen und lies ihre Perle vom Wasserstrahl massieren. Ihr Atem wurde schwerer. Er fühlte genau, dass sie es genoß, wie er den Verführer spielte. Sie schmiegte sich an seinen Schos und konnte spüren, das auch ihn eine gewisse Erregung heimsuchte. Sein kleiner Freund wurde auch soeben munter. Doch das war für ihn erstmal Nebensache. Er wollte ihr ein gutes Gefühl geben. Er spielte mit ihrer Perle, bis sie kurz vor dem Höhepunkt war, dann drangen seine Finger in ihre nasse Höhle ein. Sie hob ein Bein, das er besser dran kam und das nutze er auch aus. Es dauerte nicht lange, da spürte sie, wie er mit seinem Schwanz in sie eindrang. Sie stöhnten nun beide. Er drückte ihren Oberkörper leicht nach vorn und stieß immer wieder in sich rein. Das Gefühl der Erregung und das warme Wasser, was René noch immer auf ihren Rücken rieseln ließ, war wunderbar. Sie gab sich ihm voll hin…
Plötzlich ging das warme Wasser aus und Marie wurde aus ihrem Traum geholt, als sie eiskaltes Wasser spürte. Es war sicher auch nötig, das sie nicht ewig unter der Dusche blieb.

Sie ist keine Minute zu früh aus der Dusche raus.. Sie hat sich in Klamotten geworfen und da klingelte es auch schon an der Tür: der Postmann. Er brachte den ganzen Karton mit den Einladungen. Schnell wurde sie wieder nervös. Würden heute Abend genug Leute kommen? Schließlich kam auch die Presse zur Eröffnung. Wie sah das denn aus, wenn sie eine Eröffnung mit 10 Leuten feiern musste…?