Träumerei am PC

Ich sitze in unserer Agentur hinter dem PC – auf dem Schirm diese verflixte Dokumentation, mit der es gar nicht von der Stelle gehen will. Draußen ist ein wunderschöner sonniger Frühlingstag mit seidenblauem Himmel, 20 Grad im Schatten – einfach traumhaft…und ich sitze hier fest. Jaja, ich weiß… diese Dokumentation muss bis spätestens Montag fertig sein – also muss ich heute, am Freitag, gnadenlos Überstunden kloppen. Aber meine Arbeitsmoral ist total den Bach runter – und das hat zwei Gründe. Das schöne Wetter. Und dann….nur ein paar Meter von mir entfernt, mit dem Rücken zu mir, sitzt ER – der Kollege, auf den ich schon seit Monaten scharf bin: Raul N. Kein Muskeltyp ( so was liegt mir nicht) – aber ungeheuer charmant, gebildet, sensibel – dazu auf eine sehr subtile Weise attraktiv…

Raul und ich ticken in vielen Bereichen auf der gleichen Wellenlänge – manche Themen brauche ich im Gespräch nur anzuticken – und er weiß sofort, was gemeint ist. Es gibt da einen direkten Draht zwischen uns, der schon fast an Seelenverwandtschaft grenzt. Aber bei mir ist es mehr als das… ich begehre ihn.

Und immer wenn ich mit ihm rede, stelle ich mir vor, wie es wäre, mit ihm so eine richtig heiße Nummer vom Zaun zu brechen. Raul scheint von dem Vulkan, der in mir brodelt, nichts zu bemerken. Er behandelt mich freundlich-kollegial, kameradschaftlich. Ich hasse es, wenn man(n) mich ausschließlich als Kumpel behandelt! Ich habe ihm schon mehr als einen Wink mit dem Zaunpfahl gegeben, ich bin es leid! Heute wird gehandelt! Ich bin auf alles vorbereitet…. Ich peile über meinen Bildschirm zu ihm hinüber, lasse meine Augen über seinen Hinterkopf mit dem vollen, schon leicht grau melierten Haar wandern, über seine Schultern….

Ich stehe auf und gehe langsam zu seinem Schreibtisch, stelle mich hinter ihn , lege meine Hände auf seine Schultern und lasse sie langsam nach vorne über seine Brust gleiten. Ich beuge mich vor und hauche ihm einen Kuss in den Nacken…. Raul hält meine Hände fest. Er hat wunderschöne erotische Hände: schlank, mit langen sensiblen Fingern und trotzdem kraftvoll. Hände, die streicheln, aber auch zupacken können. Immer, wenn ich seine Hände sehe, stelle ich mir vor, wie es wäre, wenn er mich streichelt. Meinen Körper mit seinen Händen erforscht, meine Brüste liebkost, zwischen meine Schenkel greift, meine Muschi erkundet…allein der Gedanke daran lässt mich feucht werden… Ich entziehe ihm meine Hände und drehe ihn sanft auf seinem Bürostuhl zu mir herum. Er schaut zu mir hoch, lächelt, zieht ein bisschen die linke Augenbraue hoch – ich kann nicht anders – ich küsse ihn auf den Mund. Er lacht leise und zieht mich zu sich herunter. Ich setze mich rittlings auf seinen Schoss. Er küsst mich, seine Zunge schlängelt sich zwischen meine Lippen, zieht sich wieder zurück, er beißt mich ganz zart in die Unterlippe. Ich presse mich an ihn, spüre durch den Stoff seiner Hose, wie er hart wird. Er lässt seine Hände über meine Flanken hinunter zu meinen Oberschenkeln gleiten, schiebt behutsam meinen schwarzen Mini nach oben – und zieht scharf die Luft ein: unter meinem Minirock trage ich nur schwarze, halterlose Strümpfe. Sonst nichts. Ich spüre, wie er noch härter wird, wie er anfängt heftiger zu atmen. Er öffnet den Schlitz seiner Hose, um sein bestes Stück aus seinem Gefängnis zu befreien… da hören wir Schritte auf dem Flur.

Sofort springe ich auf, ordne meine Kleider, und als der Chef hereinkommt, lehne ich mit Unschuldsmine am Schreibtisch meines lieben Kollegen und schaue scheinbar interessiert in den Vorgang, den er gerade bearbeitet. Unser Chef… das ist im übrigen ein Kapitel für sich: Mitte dreißig, blassblond, Milchbubi – und wohnt noch bei Mama. Ich glaube, er lässt sich von ihr noch immer die Wäsche machen. Wenn er mit mir spricht, sieht er mir nie ins Gesicht, sondern fixiert immer nur seine Schuhspitzen. Ein total blasser, langweiliger Typ…. Jetzt steht er also in der Tür und sagt: „Also ich gehe schon mal, ich muss noch bei einem Kunden vorbei. Vergessen Sie nicht abzuschließen, wenn Sie Feierabend machen.“ Und raus ist er… Ich sehe Raul an und muss grinsen. Er macht ein langes Gesicht – die Lust zum Vögeln ist ihm offensichtlich vergangen. Da muss ich wohl die Initiative ergreifen… Ich riskiere einen Blick aus dem Fenster und sehe gerade noch, wie der Wagen des Chefs vom Parkplatz fährt – dann husche ich zurück zu Rauls Schreibtisch. „Komme, wir verschwinden auch!“ hauche ich ihm ins Ohr – und ziehe ihn mit mir auf den Gang hinaus.

Raul macht zunächst ein etwas erstauntes Gesicht – lässt sich dann aber schmunzelnd auf das Spielchen ein. Wir laufen die Treppen hinunter, flitzen über den Parkplatz und nehmen leicht außer Atem in Rauls Auto Platz. „Wohin fahren wir eigentlich?“ fragt mein lieber Kollege, während er seinen Wagen vom Parkplatz herunter in den Freitag-Nachmittags-Verkehr hinein manövriert. „Ich weiß schon, wohin – vertrau Dich einfach meiner Führung an“, flachse ich. Ich will nur eins: raus aus der Stadt. Gleich hinterm Stadtring beginnt ein großes Waldgebiet – mit verschwiegenen Wegen und kleinen intimen Lichtungen. Und mir ist heute nach Freiluftsex…. Während ich Raul durch die Stadt dirigiere, lasse ich meine linke Hand auf seinem Oberschenkel nach oben wandern….taste nach dem Reißverschluss seiner Hose und öffne sie gaanz langsam … greife in den Schlitz und umschließe seinen Schwanz mit meinen vorsichtig tastenden Fingern. Liebevoll befreie ich sein bestes Stück aus seiner Verpackung – und bin hin und weg: rund 25 cm – 5 cm Durchmesser, leicht gebogen, samtweiche streichelzarte Haut, kraftvoll gespannt –und so etwas verbirgt sich normalerweise ganz diskret unter stockseriösen Klamotten: Flanell, Tweed, Kaschmir… Trau, schau wem…