Träume können war werden (1)

Ich bin aufgeregt. Vor 40 Minuten kam die SMS. „Komm her – sofort!“ Nicht mehr. Nicht weniger. Wäsche, die er mag. Alle störenden Körperhaare sind sowieso entfernt. Täglich. Für den Fall der eintreffenden SMS. Ich will schön sein für ihn.

U-Bahn. Sieht mir jemand an, zu welcher Art Treffen ich fahre? Ich spüre meinen Herzschlag. Nicht nur im Herz.

Mein Gang ist zügig. Ich bin aufgeregt. Endlich. ENDLICH! Milliarden Gedanken rasen durch meinen Kopf. 

Erotikgeschichten online 40 Träume können war werden (1)Er öffnet. Mein Blick ist gesenkt. Ich will nicht preisgeben was in mir vorgeht. Jedermann kann in meinen Augen lesen. Ohne ein Wort legt er die Augenmaske in meine Hand. Ich lege sie an und fühle mich sofort geborgen. Er entkleidet mich und führt mich in „unseren Raum“. Alles was in diesem Moment zählt, ist dieses Verlangen. Sanft legt er halterlose Strümpfe in meine Hand. Ich weiß, wie sehr er es liebt, wenn ich sie trage. Es fühlt sich gut an. Für uns beide. Er zieht mir die Glitzerheels an. Ich fühle mich sexy in den Seidenstrümpfen und Stöckelschuhen. Meine Beine sehen damit länger aus. Und der Gang in Heels ist einfach wogender und weiblicher als in flachen Schuhen oder barfuß. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, die Beine in Seidenstrümpfen aneinander zureiben.

Die Schublade. Ich höre die geliebte Schublade, in der die Erfüllung meiner Träume, das Equipment unserer Spiele, verborgen ist. Verborgen für uns.

Die Lederriemen an den Handgelenken sind erst kühl. Ich weiß, sie werden bald meine Körpertemperatur erreicht haben. Mit meinem Körper verschmelzen.

Er mag es, wenn meine Beine geschlossen sind. Schnell sind auch schon die Riemen für die Oberschenkel und die Fesseln fest gezurrt. Allerdings lässt er zwischen den Oberschenkelriemen einen gewissen Spielraum. Mein Herz klopft wie wild. Aber ich habe keine Angst. Er ist da. Er kennt mich. Nie – NIE – wird er über meine Grenzen gehen.
Es ist die Aufregung, die Spannung und die Frage, was folgen wird, die mich leicht zittern lassen.

Er legt etwas auf meine Schultern. Es ist warm. Holz. Runde Holzstangen. Er fordert mich auf, meine Arme hinter dem Rücken ausgestreckt so weit oben zu halten, wie es mir möglich ist. Ich bin nervös. Ich weiß nicht, was er vorhat. Da klickt es. Die Arme sind mit den hinteren Enden der Stangen verbunden.
Da spüre ich den Biß der Klemmen an den Brustwarzen. Endlich. Der Schmerz fährt direkt von meiner Brust durch meinen Körper. Sofort ist diese unbeschreibliche heiße Welle in meinem Inneren unterwegs. Wie ich es liebe! Bitte hör nicht auf! Dann spüre ich den Zug. Er verbindet die Klemmen durch Schnüre mit den vorderen Enden der Stangen. Ich bin Gefangene meiner Kraft. Erlahmt sie in meinen Armen, werden meine Brüste umso mehr nach oben gezogen. Ich glaube, eine Berührung meiner Klitoris würde genügen, um mich kommen zu lassen. Ein wenig lasse ich die Arme mit Absicht sinken. Es ist höllisch schön! Wie ich dieses Wohlweh liebe. Ich weiß er betrachtet mich. Er genießt den Anblick. Meine Arme drängen nach oben. Der Zug lässt nach. Ich kann ihn riechen. Er verknotet eine weitere Schnur mit den verbliebenen Schamhaaren auf meinem Venushügel und verbindet sie ebenfalls mit den vorderen Stangenenden.

Es tut so weh. Je müder meine Armmuskulatur wird, desto mehr quäle ich mich selber. Es ist der Himmel und die Hölle. Ich bin so erregt. Ich würde mich gerne selber sehen dabei. Und ich wünschte, er würde spüren, was ich fühle. Ich höre seine leise Stimme: „Ich habe nie zuvor etwas Schöneres gesehen.“ Das törnt mich noch tausendmal mehr an. Ich bin glücklich. Sanft zeigt er mir durch Berührung meiner Schultern an, zu knien. Dann kommt der erste Schlag auf den Po. Ich erschrecke und ziehe dadurch heftig an meinen Brustwarzen und den Schamhaaren. Eine Lustschmerzwelle jagt durch meinen Körper. Ich möchte meine Beine spreizen und schreien „Fick mich. Bitte!“ Aber die Oberschenkelriemen gewähren nur minimale Bewegungsfreiheit. Durch die Schläge auf meinen Po und meine Beine dirigiert er mich in eine Richtung. Nur kleine Tippelschrittchen auf Knien sind möglich. Und ich genieße es. Aus dem Raum. Durch den Gang. Meine müden Arme ziehen die Nippel immer mehr in die Höhe. Ich könnte weinen und lachen gleichzeitig. Im Wohnzimmer angelangt, stellt er sich direkt vor mich. Er drängt die Stangen mit seinem Körper auseinander. Meine Brüste werden somit auch noch nach außen gezogen. Ein süßer Schmerz. Er soll nicht aufhören. Nie. Ich höre, wie er seine Hose abstreift. Sein Körper berührt mein Gesicht. Seine Erektion ist unglaublich. Ich lehne meine Wange dagegen und spüre, wie er pulsiert. Ich weiß, dass sein Schwanz genau auf meinen Mund zielt. Ich öffne die Lippen und empfange meinen Liebsten. Endlich ist er in mir. Endlich. Jede Bewegung törnt uns beide weiter an und malträtiert meine Brüste. Und ich liebe es. Und er liebt was er sieht und spürt. „Hör nicht auf“ flüstert er. Er bewegt sich in mir, so wie ich es mir immer vorgestellt habe. Und er ergießt sich kurz darauf in meine Kehle. Ich will ihn schmecken, trinken, schlucken, essen, lieben. Immer wieder. Immer. Ich bin Dein. Ich bin Dein.