Strandgut

Die beiden Hände an meinem Sack machten mich total irre. Ich spürte, wie mehrere Finger mit langen Fingernägeln sanft zwischen meinen Beinen krabbelten und meine Hoden massierten. Die hübsche Brünette, zu der diese Hände gehörten, saß zwischen meinen Beinen und blickte mir tief in die Augen. Dabei wanderten ihre Finger ganz langsam ein Stück höher. Mein Schwanz war durch die Prozedur schon völlig steif. Die Blonde, die rechts neben mir lag, streichelte mit einer Hand meine Brust, wobei sie sich hauptsächlich auf meine Brustwarze konzentrierte. Ihre feste Brust drückte sie gefühlvoll an meine Rippen. Warme Lippen gingen auf Wanderschaft und fanden meine andere Brustwarze, an der sie sich genüsslich festsaugten.
Die Brünette war mit ihren Händen an meinen Schwanz angekommen. Sie drückte, massierte, und ihre Fingernägel strichen immer wieder sanft über mein bestes Stück. Das Gefühl in meinem Schwanz wurde immer intensiver, aber von einem anrollenden Orgasmus spürte ich nichts. Irgendwie verstand ich das nicht. War ich wirklich schon so abgehärtet, was sexuelle Zärtlichkeiten anbetraf? Ok, wenn man Mitte dreißig ist, dauert das alles ein bisschen länger, aber bei den beiden hübschen Frauen, die einem dazu noch so geil verwöhnten, müsste das Gefühl doch stärker sein.

Der Mund der Blondinen begann sich den Weg nach oben zu suchen. Sanft spürte ich, wie sich ihre Zunge an meinem Hals bewegte, was in mir einen leichten Schauer hervorbrachte. Anscheinend merkte sie das. Ihr Mund wanderte weiter in Richtung meines Ohres, wo sie an meinem Ohrläppchen knabberte. Ich genoss dieses kribbelnde Gefühl und schloss die Augen.

Im nächsten Augenblick leckte sie mit ihrer Zunge über mein ganzes Ohr, was unheimlich kitzelte und mich von dem geilen Gefühl ablenkte. Ich machte die Augen auf, um mich zu beschweren, drehte mein Kopf und …

… und sah wie mein Hund, ein Beagle namens Jack, mit seiner langen Zunge mein Ohr ableckte und mich dabei mit seinem treudoofen Blick anschaute.

Ich schaute um mich und fand mich in vertrauter Umgebung der Kajüte meiner kleinen Motoryacht wieder. Die Brünette und die Blonde waren natürlich verschwunden.

Man, war das ein Traum gewesen. Fast real und sehr intensiv. Zwischen meinen Beinen war immer noch dieses kribbelnde Gefühl. Ich wanderte mit meiner Hand unter der Bettdecke zu meinem Schwanz, der hart wie Stein war und sich gegen die Bettdecke drückte. Ich konnte nicht anders, als mir langsam einen zu wichsen und schloss dabei wieder die Augen. Die Bewegung unter der Bettdecke schien aber für Jack etwas anderes zu bedeuten. Jedenfalls sprang er mit einem Satz auf die Bettdecke und begann auf meinen Bauch rumzuhopsen. Er wollte einfach nur mit mir spielen. Scheinbar war er ausgeschlafen und hatte bemerkt, wie die Sonne langsam die Kajüte erwärmte. Das brachte ihn auf den Gedanken mich zu wecken, damit er endlich zu seinem Waldspaziergang kam.

An eine genüssliche Morgenbefriedigung war natürlich nicht mehr zu denken. Jack störte einfach dabei.

Also gut. Ich schlug die Bettdecke weg, schubste Jack von der Koje hinunter und streckte mich erstmal, um meine alten Knochen in die richtige Lage zu bringen. Der kleine Zeiger meiner Bootsuhr zeigte auf die Acht, und aus dem Kajütfenster sah man einen wunderschönen blauen Himmel.

Na gut, unter den vorhandenen Bedingungen kann man ja aufstehen, dachte ich. Ich öffnete die Kajüttür, und der strahlende Sonnenschein zwang mich zu blinzeln. Mein Boot ankerte ca. 20 m vom Ufer in einer Bucht vor dem Grunewaldturm. Das Wasser war spiegelglatt, und kein Lüftchen regte sich. Der Strand in dieser Bucht war total leer, nur zwei andere Boote lagen in der Bucht ebenfalls vor Anker.

Eine herrliche Stille. Man hörte nur am Rand des Strandes, wo der Wald begann, einige Vögel zwitschern.

Mich wunderte immer wieder, dass dies so wenige Menschen ausnutzten. Es war immerhin Sonnabend, also Wochenende, aber es war keine Menschenseele weit und breit zu sehen. Wahrscheinlich haben viele Großstädter dieses Gefühl für die Natur schon verloren.

Egal, ich hab dieses Gefühl jedenfalls noch und genieße die Natur um mich herum.

Ich schaute an mir herunter und sah, dass mein Teil immer noch halb steif war. Das konnte natürlich nicht so bleiben. Also raffte ich mich auf.

Mit einem Schritt auf die Hecksitzbank, mit einem Fuß auf die Reling und einen Kopfsprung in das Wasser.

Herrlich!

Ich schwamm ein paar Meter, tauchte ein bisschen und kehrte nach ein paar Minuten wieder zum Boot zurück. Jack erwartete mich schon sehnsüchtig, denn er wusste, dass nun sein morgendlicher Spaziergang dran war.

Ich trocknete mich ab, zog mir ein T-Shirt und ein paar halblange Shorts an. Dann schnappte ich Jack und setzte ihn in das Schlauchboot. Wir paddelten an den Strand.

Angekommen sprang Jack sofort aus dem Boot, um im Zickzack, wie ein Karnickel, durch den Sand zu rennen.

Ich zog derweil das Schlauchboot aus dem Wasser und legte es neben einen kleinen Busch am Ufer. Klauen würde es hier niemand, denn der Strand war menschenleer. Dann ging ich mit Jack in den Wald, wo er in Ruhe Zeit hatte, sein morgendliches Geschäft zu erledigen.

Eine herrliche Ruhe! Das Zwitschern der Vögel war ungemein beruhigend.

So sollte jeder Morgen beginnen!

Ahhrgg … ein Schmerz auf der Fußsohle durchfuhr mich. Ich war auf einen Tannenzapfen getreten. Tja, so was passiert, wenn man seine Schuhe vergisst. Also schaute ich nicht weiter zu den Vögeln auf den Bäumen, sondern passte lieber auf, wo ich hintrat. Jack schnüffelte derweil durch das Unterholz. Wahrscheinlich suchte er wieder Spuren von Wildschweinen. Eine seiner Lieblingsbeschäftigungen.

Auf einmal war er verschwunden. Na toll, dachte ich, dass kann ja wieder dauern eh der wieder kommt. Beagle sind Jagdhunde. Wenn sie eine Fährte gewittert haben, kann es Stunden dauern, eh sie das Suchen aufgeben. Aber bisher kam er immer wieder zurück.

Ich ging zurück in Richtung Strand, denn langsam bekam ich Appetit auf einen Kaffee.

Nach einigen Minuten erreichte ich den Strand und sah, wie ein weibliches Wesen sich gerade daran machte, ein paar Meter von meinem Schlauchboot entfernt, eine Decke auszubreiten.

Scheinbar gab es doch noch andere, die früh aufstehen, um am Wasser etwas Ruhe zu finden.

Ich sah von weitem, wie sie ihr T-Shirt über den Kopf zog und ihren weiten Rock aufknöpfte. Darunter hatte sie einen gelben Badeanzug mit irgendwas blumigen darauf. Sie setzte sich auf ihre Decke und begann in einer großen Strandtasche irgendetwas zu suchen.

Ich war noch ca. 50 m vom Ufer entfernt, als Jack aus dem Wald gesprintet kam, an mir vorbei rannte, mit direktem Kurs auf den weiblichen Strandbesucher.

Angekommen, rannte er dreimal um sie herum und legte sich brav neben sie auf die Stranddecke.

Ich musste schmunzeln.

Es gibt doch nichts besseres, als jemanden vom anderen Geschlecht kennen zulernen, wenn man einen Hund hat, der Frauen genauso mag, wie sein Herrchen.

Jedenfalls schien ihr die Mitbenutzung der Decke durch Jack nichts auszumachen, denn sie begann ihn hinter seinen Ohren zu kraulen. Das bewegte ihn natürlich dazu, seine Schnauze auf ihren Oberschenkel zu legen und die Streicheleinheiten zu genießen.

Ich näherte mich langsam und betrachtete sie. Sie hatte mir den Rücken zuwandte und mich wahrscheinlich noch nicht bemerkt.

Ihre braunen langen Haare waren leicht gewellt. Der Badeanzug war tief ausgeschnitten, so dass man viel von dem leicht gebräunten Rücken sehen konnte. Sie war nicht gertenschlank, sondern hatte schon ein paar Gramm mehr auf den Hüften. Nicht fett oder extrem üppig, aber eben auch nicht so, dass man schon die Knochen sah. Ihre Hüften waren perfekt für eine Frau.

Sie blickte über das Wasser und genoss scheinbar die Ruhe und den Frieden, den die Bucht ausstrahlte.

Bei ihr angekommen, setzte ich mich einen Meter abseits ihrer Decke in den Sand und wünschte ihr einen guten Morgen.

Sie drehte ihren Kopf zu mir, lächelte mich an und grüßte zurück. Ihre grau-grünen Augen leuchteten mir entgegen. Sie hatte ein hübsches Gesicht und war ungefähr in meinem Alter. Ihre Brust war relativ groß. Ich würde sagen, so um Cup D. Auch sah ich einen kleinen Bauchansatz. Aus diesem Grunde trug sie wahrscheinlich einen Badeanzug statt einen Bikini. Aber alles in allem war sie eine sehr nette Erscheinung, was Jack wohl auch fand, der sich immer noch von ihr kraulen ließ.

„Ist das dein Hund?“, fragte sie.

„Ja, aber normalerweise ist er nicht so aufdringlich“, antwortete ich mit einem Lächeln. Sie musste lachen. „Es macht mir nichts aus. Er ist scheinbar ein lieber Kerl, der nur ein paar Streicheleinheiten möchte.“

Das könnte sein Herrchen auch gebrauchen, wollte ich antworten, biss mir aber auf die Zunge. Schließlich wollte ich sie nicht gleich mit irgendwelchen Bemerkungen überfahren.

Es begann eine lockere Unterhaltung.

Ich erfuhr, dass sie Anne hieß und Natur und Wasser genauso mochte, wie ich. Im Alltag hatte sie irgendein Schreibtischjob und war froh, wenn sie am Wochenende so früh wie möglich aus ihrer Stadtwohnung raus kam. Sie erwähnte, dass sie zwei erwachsene Kinder habe, die aber ihre eigenen Wege gehen. Von einem Mann erwähnte sie nichts. Scheinbar war sie genau wie ich, ein Single.

Der Strand füllte sich langsam, und nicht weit entfernt machten es sich zwei junge Mädels, um die zwanzig, auf einer mitgebrachten Luftmatratze bequem. Beide waren nur mit einem superknappen Tanga bekleidet. Sie konnten es sich aber auch leisten, denn beide waren gut gewachsen.

Anne schnaufte und meinte: „Ach, jung müsste man noch mal sein, dann könnte man es sich leisten so rum zulaufen.“

„Nu, komm“, gab ich zurück, „wer weiß, wie die beiden aussehen, wenn sie in unserem Alter sind. Außerdem könntest du dir das auch leisten.“

Sie schaute mich an und schüttelte nur mit dem Kopf.

„Ne, ne, so würde ich hier am Strand nie rumlaufen. Die jungschen Dinger würden mich nur auslachen. Wobei …“, sie unterbrach kurz, „ ich würde mich gerne ohne was in die Sonne legen. Ich mag es nämlich nicht, mich abends im Spiegel zu betrachten und die weißen Streifen zusehen, wo die Sonne nicht heran gekommen ist. Aber was soll man machen …“

Sie schaute verträumt über die Bucht und dachte über irgendetwas nach.

„So eine Yacht müsste man haben“, und zeigte auf mein Boot. „Da könnte man sich ohne was sonnen, ohne das man gleich begafft wird. Dazu das sanfte Schaukeln, ein gutes Buch und zwischendurch einen Drink. Das wäre es …“.

„Ja, das wäre es“, antwortete ich und grinste in mich hinein. Schließlich wusste sie ja nicht, dass sie gerade mein Boot betrachtete.

„Was würdest du denn machen, wenn der nette Skipper dieses Bootes dich zu einem Wochenende, samt Rundtour über die Havel, mit anschließenden Ankern in einer verträumten Bucht, einladen würde?“, fragte ich sie.

„Kommt drauf an, wie er aussieht“, lachte sie.

„Ok, er sitzt neben dir, und wie lautet nun deine Antwort?“, fragte ich spitzbübisch.

Sie schaute mich sprachlos an. Ihr Gesicht wurde etwas rötlich. Im ersten Moment wusste sie nicht, was sie sagen sollte, aber ich merkte, wie es in ihrem hübschen Köpfchen arbeitete.

„Das ist echt dein Boot?“, fragte sie ungläubig.

„Ja, und ich wiederhole das ganze noch einmal. Ich lade dich zu einem Wochenende auf meinem Boot ein. Wir fahren ein paar Kilometer über die Havel, suchen uns eine ruhige verträumte Bucht, wo wir ankern werden. Zum Mittag koche ich uns was Leckeres. Zwischendurch serviere ich auch mal einen Drink. Übernachten kannst du auch. Ich würde dann außerhalb der Kajüte schlafen. Und ich verspreche auch ganz artig zu sein. Na, was sagst du?“

Sie lächelte.

„Ja, das Angebot nehme ich gerne an! Das ist ja wie Weihnachten. So eine Einladung bekommt man nicht alle Tage.“

„Na, dann los“, meinte ich, „langsam bekomme ich nämlich Kaffeedurst.“

„Oh, Kaffee gibt es auch? Das wird ja immer besser.“

Wir standen auf, und ich half ihr die Decke zusammen zulegen. Sie packte ihren Rock und ihr T-Shirt in ihre Strandtasche. Jack freute sich scheinbar auch, wieder an Bord zu gehen, denn er hopste schon mal in das Schlauchboot. Zu dritt ruderten wir die paar Meter zu meinem Boot. Über die Badeleiter ging es an Bord.

Anne war regelrecht begeistert. Sie setzte sich auf die Hecksitzbank, die über die gesamte Breite des Bootes ging. Man konnte sich prima, auch zu zweit, auf ihr sonnen und mit Hilfe ein paar Kissen, wunderbar darauf rumlümmeln.

Ihre Strandtasche packte ich erstmal in die Kajüte und stellte dann den Wasserkessel auf den Kocher, schließlich war der Kaffeedurst noch da.

Anne war noch etwas unsicher. Wahrscheinlich war sie das erste Mal auf einem Boot und wusste nicht so recht, wie sie sich verhalten sollte. Die Angst nahm ich ihr, indem ich ihr erstmal das Boot zeigte. Die kleine Küche fand sie putzig, aber ausreichend. Die Bedienung der Toilette begriff sie auch recht schnell, denn auf einem Schiff funktioniert die nun mal etwas anders. Und die Koje fand sie sehr gemütlich. Sie bemerkte lächelnd, dass die für einen einzigen Schläfer ja viel zu groß sei.

Ich machte ihr noch mal mit Nachdruck und einem Lächeln klar, dass sie sich hier wie zu Hause fühlen solle, ansonsten gäbe es keine Drinks. Sie lachte und wurde schon etwas lockerer.

Kurze Zeit später saßen wir beide mit Kaffeepötten auf der Heckbank und betrachteten das Geschehen am Strand. Der wurde zusehends voller, und dadurch wuchs die Geräuschkulisse. Kinder stritten sich um eine Luftmatratze, und ein paar Jungs versuchten einige kreischende Mädchen in das Wasser zu ziehen.

„Das wird mir hier nun zu laut“, meinte ich, „lass uns den Anker lichten. Bleib du ruhig da liegen und genieße die Sonne.“

Anne ließ sich das nicht zweimal sagen und machte es sich auf der Heckbank bequem.

Ich zog das Beiboot in die Davits und startete den Motor. Dann wurde der Anker eingeholt, und wir fuhren langsam in Richtung Potsdam.

Ausflugsdampfer zogen an uns vorbei. Die Leute darauf mussten in ihren Klamotten extrem schwitzen, denn mittlerweile hatten wir ca. 30 Grad. Es war keine Wolke am Himmel zu sehen.

Da fiel mir auf, dass ich noch mein T-Shirt anhatte. Schnell über den Kopf gestreift, schmiss ich es in die Kajüte.

„Sag mal, würde dich das stören, wenn ich mein Badeanzug ausziehen würde“, fragte Anne. Ich drehte mich um und sah, dass sie bei der Frage wieder etwas rot geworden war. Scheinbar war sie immer noch etwas unsicher. „Ich sag dir aber gleich, dass ich nicht so aussehe, wie die jungen Dinger am Strand.“

„Ich hab dir doch gesagt, fühle dich wie zu Hause. Außerdem sind wir beide doch erwachsen. Und ich sehe ja auch nicht wie Arnold aus“. Ich zog meinen Bauch ein und machte eine Bodybuilder-Figur.

Sie lachte und wurde wiederum etwas lockerer.

Ich schaute wieder nach vorn, denn auch beim Steuern eines Bootes sollte man sich etwas konzentrieren. Und sie gleich begutachten wollte ich auch nicht. Schließlich sollte sie sich ja Wohlfühlen.

Nach ein paar Minuten konnte ich aber nicht anders. Meine Neugierde auf ihren Körper war zu groß. Ich drehte mich auf den Steuerstandsstuhl zu Seite, so dass ich nach vorne und auch gut nach hinten zu Anne schauen konnte.

Sie hatte sich ihren Badeanzug bis unterhalb des Bauchnabels gezogen und lag nun oben ohne da. Ihn ganz auszuziehen traute sie sich wohl nicht. Sie hatte ihre Augen geschlossen und döste vor sich hin.

Ich betrachte sie etwas genauer. Sie hatte schöne Brüste. Etwas hangen sie zur Seite, was aber bei der Größe normal war, wenn man auf dem Rücken liegt. Ihr Bauch war glatt, hatte aber ein paar Schwangerschaftsnarben. Eine ganze Weile haftete mein Blick auf ihren hübschen Körper.

Plötzlich merkte ich ein Kribbeln zwischen meinen Beinen. Ich schaute runter und sah eine Beule in meiner Shorts.

Oh, dachte ich, dass sind bestimmt nicht nur die Nachwirkungen von heute morgen. Ich schaute in Annes Gesicht, aber sie hatte ihre Augen noch geschlossen. Schnell drehte ich mich wieder um und schaute nach vorne, um mich abzulenken.

Nach einer Stunde zweigte ich in einen Seitenarm der Havel ab. Das Fließ war ziemlich schmal, und das Ufer war stark bewachsen. Viele Wasservögel waren hier zu Hause, die sich aber durch das Boot nicht stören ließen.

Plötzlich stand Anne neben mir. Mein Blick ging natürlich gleich wieder auf ihre Brüste. Oh man, dachte ich, reiß dich zusammen. Ich hob den Kopf und schaute in ihr Gesicht.

„Das ist sehr schön hier“, stellte sie fest, „Natur pur, so wie ich es liebe.“

„Wir kommen gleich zu einem See“, erklärte ich, „es gibt dort nur ganz kleine Strände, die aber an keiner Straße liegen. Dadurch kommen kaum Leute an den See.“

Nach ein paar Minuten Fahrt endete das Fließ. Der See eröffnete sich vor uns. Ich fuhr eine kleine Bucht an, die einen zehn Meter breiten Strand hat. Seitlich des Strandes war ein Schilfgürtel.

Ungefähr 30 Meter vom Ufer entfernt ließ ich den Anker fallen. Ich gab soviel Leine, bis wir 10 Meter vom Ufer entfernt waren und machte das Ankertau fest. Ich gab kurz Gas, aber der Anker hatte sich schon festgefahren. Dann machte ich den Motor aus.

Ruhe. Herrlich.

Mit uns auf dem See ankerten noch drei andere Boote, die aber einige 100 m entfernt waren. Ansonsten weit und breit keine Menschenseele zu sehen. Anne hatte sich wieder auf die Heckbank gesetzt und bestaunte die Landschaft.

„Ich beneide dich“, meinte sie, „an solche Stellen kommt man nur mit einem Boot. Das ist absolut herrlich hier.“

„Also ich brauche erstmal eine Abkühlung bei der Aussicht hier“, lächelte ich sie an und mein Blick wanderte zu ihrer Brust.

Sie schmunzelte. Sie wusste genau, was ich meinte.

Kurzerhand zog ich meine Shorts aus, setzte ein Fuß auf die Reling und sprang völlig nackt ins Wasser. Natürlich bemühte ich mich, dass das Wasser so hoch spritzt, dass auch Anne nass wurde.

Sie kreischte kurz auf und machte sich gleich daran ihren Badeanzug ganz auszuziehen. So ging sie auf das Vordeck. Sie blieb stehen und sah zu mir ins Wasser. Ich konnte sie ganz in Ruhe betrachten und sah, dass sie total rasiert war. Anne war eine super Erscheinung und brauchte sich wirklich nicht zu verstecken. Für eine Frau um die Vierzig hatte sie einen Prachtkörper. Ganz nach meinem Geschmack.