Strandeslust- Gedicht

Die Hand von mir ist wie benommen,
weil sie als erste fühlen darf,
was meine Augen zu seh´n bekommen,
liegst neben mir, ganz nackt und brav.

Nur Meeresrauschen, Sommerschwüle,
hier am Strand sind wir allein,
oh wie ich die Begierde fühle,
will dir so viel näher sein.

Ich streichle zärtlich deine Brüste
du blinzelst kurz und atmest schwer,
es toben in mir die Gelüste,
die Hand wird frech und nimmt sich mehr.

Gleit an deinem Leib hernieder,
küsse lustvoll, sauge sanft,
stöhn nur Liebste immer wieder,
zuckend, zitternd, lustverkrampft.

Laß nun meine Zunge spielen
dort wo deine Venus wohnt,
zwischen Härchen, nicht sehr vielen
werd´ ich tropfend ans belohnt.

Streckst entgegen mir die Blöße
überreif, dem Schmelzpunkt nah,
rhythmisch heftig uns´re Stöße,
lüsternd, gierig, wunderbar.

Und die Finger von dir bohren
tief in meines Rückens Haut,
uns´re Leiber sind verschworen
keuchen, stöhnen nun ganz laut.

Bäumst dich auf und läßt dich kommen,
alles explodiert an dir,
bin von deiner Lust benommen,
die Besinnung ich verlier.

Küsse lustvoll deine Lippen,
uns´re Zungen Knoten gleich,
Brandung schlägt an ferne Klippen,
wir heben ab in´s Himmelreich.