Spätsommer Teil1

Bloß gut, das es die öffentlichen Verkehrsmittel mit der Pünktlichkeit nicht so genau nehmen. Mit einem Satz bin ich im Waggon der S-Bahn, genau in dem Moment in dem der Zugführer schon “Zurückbleiben”ins Mikrofon blafft. Mit dem charakteristischen, nervtötenden Piepsen und einem Knall schließen sich die Waggontüren. Außer Atem lehne ich mich an die Wand, die die Sitzplätze vom Einstiegsbereich trennt. Die Bahn fährt an und ich schaue aus dem Fenster.  Ich habe außer der Reihe mal im Café einer Bekannten gejobbt und hab jetzt Feierabend. Wird auch Zeit, denn es ist schon dunkel. Außerdem hat mein Mann mich gerade angerufen und gefragt, mit welcher Bahn ich nach Hause fahre. Er wird sicher in unserer Wohnung auf mich warten. Der Gedanke an ihn lässt mich lächeln.  In meinem Nacken beginnt es so komisch zu kribbeln. Irgendwie fühle ich mich beobachtet. Ob der Typ da drüben, mit der Zeitung vorm Gesicht, mich anstiert? Nein, wohl eher nicht. Aber irgendwer löst dieses Kribbeln in meinem Körper aus, das mir unwiderruflich sagt, dass mich jemand anschaut. Ich kann regelrecht spüren, wie der Blick von meinen Füßen in den hohen Stiefeln über meine Beine, zu meinem Rock, höher über meinen Bauch, meinen Busen in dem engen sexy T-Shirt  zu meinem Gesicht wandert. Ich brenne vor Neugier, wer mich da so begutachtet und wende mein Gesicht von der vorbeirasenden Außenwelt ab. Ich schaue mich um. Aus den Augenwinkeln nehme ich eine Bewegung wahr und wende mich ihr zu. Ein junger Mann ist aufgestanden und kommt auf mich zu. Mir stockt der Atem. Das ist nicht irgendein junger Mann. Nein das ist tatsächlich mein Mann. Er trägt hautenge Jeans, die ich so unheimlich scharf an ihm finde und dazu ein enges rotes T-Shirt, das seinen trainierten Oberkörper betont. Außer ihm kenne ich keinen Mann, an dem ein rotes Shirt so sexy aussieht. Eine Strähne seines schwarzen Haares fällt ihm in die Stirn. Und er sieht mich an. Sein Blick irritiert mich, denn er lächelt nicht. Er wirkt seltsam ernst und ich wage keine Regung. Er war es der mich die ganze Zeit beobachtet hat. Mein Herz klopft laut und schnell und das Prickeln in mir wird stärker, je näher er kommt. Sein Blick ist intensiv und fest. Er hält mich regelrecht fest damit.

Jetzt ist er endlich da. Dicht vor mir. Unsere Blicke treffen sich und alles andere ist mit einem Mal unwichtig.  Ohne ein Wort zu sagen küsst er mich. Sein Kuss ist fordernd und elektrisierend. Er drängt sich an mich und ich kann an meinem Schoss seine Erregung spüren. Ich lege meine Arme um seinen Hals und erwidere seinen Kuss. Seine Zunge spielt mit meiner. Er weiß genau, wie scharf mich das macht. In meinem Schoss beginnt es zu pulsieren und es ist heiß. Seine Hände umfassen meine Pobacken und kneten sie so wie ich es mag. Auch meine Erregung steigt. Vor allem als ich merke, dass seine Hände den Stoff meines Rockes Zentimeter für Zentimeter nach oben ziehen bis fast mein Hintern völlig entblößt ist.  Im selben Moment geht ein Ruck durch den Zug und die Bahn hält. Ohne ein Wort löst sich Chris von mir, öffnet die Tür. Mein Rock rutscht wieder nach unten. Er nimmt meine Hand und zieht mich auf den leeren Bahnsteig. Ich habe keine Ahnung wo wir sind. Die S-Bahn fährt ab und wir sind jetzt mutterseelenallein.

Die Laternen am Bahnsteig spenden nur spärlich Licht. Die nächsten Häuser stehen 100m weit weg und die nächste Straße befindet sich auf der anderen Seite der Haltestelle und ist auch 50m entfernt. Mein Mann zieht mich in Richtung des Wartehäuschens. Er hat jedoch nicht vor sich dort niederzulassen sondern führt mich an dessen Wand entlang hinter das Gebäude. Im spärlichen Licht erkenne ich eine Wiese, die leicht zu einem Hügel ansteigt. Chris dreht sich um und sieht mich an. Ich sehe das Blitzen in seinen Augen und jetzt endlich lächelt er auch verschmitzt. Ich lächle zurück.  Etwa 20m hinter dem Bahnhof wird die Welt nur noch vom Mond erhellt. Hier bleibt er stehen und zieht mich in seiner Arme um mich erneut leidenschaftlich zu küssen. Seine Erregung ist nicht abgeklungen und ein Schauer durchfährt mich als ich das bemerke. Er schlingt seine Arme um mich und umfasst wieder meinen Hintern. Ich presse meinen Schoss an seinen und reibe mich an ihm, während meine Hände jetzt auch seinen knackigen Po massieren. Atemlos hört er auf mich zu küssen und zieht mich mit sich ins Gras.

Der Boden ist warm von der Sonne des Tages. Das Kitzeln der Grashalme an meinen Beinen ist nicht unangenehm. Eher im Gegenteil. Chris Küsse haben mich so erregt und meine Haut ist jetzt so empfindlich, dass mich sogar dieses leichte Streicheln anmacht. Doch schon im nächsten Moment ist mir das Gras wieder völlig egal, denn mein Süßer beginnt an meinem Ohr zu knabbern, während seine Hand auf meinem Oberkörper umherwandert. Meine Brustspitzen haben sich längst aufgestellt und ich seufze als seine Finger sie berühren. Er lacht leise an meinem Ohr und streicht genauso zart wie eben über meine Brust. Wieder muss ich seufzen und hebe ihm meinen Oberkörper unwillkürlich entgegen. Das fühlt sich einfach herrlich an und bringt mich jedes Mal fast um den Verstand.