Saunagang Teil2

Der 3. Schock, innerhalb kurzer Zeit. Erst das Erwachen, dann der Eiswind, jetzt die Hitzenädelchen auf der Haut und der 4. naht in Form meiner Familie. Aber egal, ein Blick auf die Uhr über der Erdsauna verrät mir, dass es eh schon fast Zeit fürs Mittagessen ist. Aber noch ist ein wenig Zeit. Zu viert legen wir uns auf die Whirlpool-ähnliche Liege, die genau eben das Blubbern beginnt. Rein aus Versehen(?) kommt die Hand meines Mannes auf meinen Schoß. Ich erzittere sofort, was er mit einem frechen Grinsen quittiert. Oh Gott, denk ich mir, das gibt Ehesex. Na ja. Besser als nix. Aber ich schließe die Augen und mir kommt sofort noch eine Erinnerung, die auch mit einer Berührung hier auf der Blubberliege begann… Aber nicht lang. Zum Einen, weil die Hand schon wieder verschwunden ist, war wohl doch eher ein Versehen, zum Anderen, mein Kind vermeldet Hunger.  Na gut. Auch mein Bauch meint es wäre Zeit für was Leckeres. Und Lust, auf einen Cappuccino, hab ich sowieso schon ne ganze Weile. 


Huch, mein Sohn ist galant und holt mir von vor der Sauna meinen Bademantel, damit ich aus den Fluten direkt ins Kuschelteil einsteigen kann (seine Worte). Aber jetzt, jetzt geht’s endlich zum Essen. Einen Tisch beim Springbrunnen haben wir ergattern können. Mittlerweile ist es doch recht voll geworden. Vielleicht, weil sich rausgestellt hat, dass die Küche im Saunabereich um einiges besser ist als im Schwimmbadbereich? Egal, wir haben einen Tisch, jeder findet etwas auf der Karte, was ihm schmecken könnte, wir bestellen und gut ist. Wir sind schon mitten im Futtern, da hör ich was. Muss jetzt erst mal Eine Rauchen, dringt es an mein Ohr, und das in einer mir doch sehr vertrauten Stimme. Ganz beiläufig dreh ich mich um. Und richtig. Sitzt da genau hinter mir nicht mein Schatz? Mit Frau und Kindern? Fast wär mir die Gabel aus der Hand gefallen. Schnell konzentriere ich mich wieder auf meinen Teller. Aber den Stoß in meinem Schoß spür ich schon noch gewaltig. Mir zittern die Finger. Krampfhaft versuche ich meine Erregung durch das Festklammer der Gabel zu überspielen. Aber meinem Mann fällt mein Zittern auf. Ob mir nicht gut sei, fragt er mich. Doch schon, nur vorhin ein wenig lang im Rötarium gedöst. Dass ich mich nach dem Essen mal ein bisschen hinlegen werde, reicht ihm schon als Erklärung. Nach dem Essen verteilt sich unsere Sippe ganz schnell wieder. Da ich mir mit meinen Cappuccino mal wieder viel, viel Zeit gelassen habe, kann ich noch eine Weile am Tisch bleiben. Am Nebentisch verteilen sich auch alle, ihnen passt es wohl nicht auf das Zuende-rauchen zu warten. Jetzt hocken wir beide, jeder für sich an einem Tisch, Rücken an Rücken. Ob er mich bemerkt hat? In meinem üppigen Bademantel, die nassen Haare, total verstrubbelt. Nein, er hat mich sicher nicht erkannt oder bemerkt. Sonst hätte er schon längst eine Bemerkung fallen lassen. Fast bin ich ein wenig eingeschnappt. Mein Schatz sitzt hinter mir und ich bekomm keine Reaktion. Aber wenn er mich wirklich nicht bemerkt hat, vielleicht sollte ich mich bemerkbar machen?


Aber wie, es darf doch nichts Verräterisches sein. Weiß ich ob einer meiner oder seiner Familie nicht irgendwo ganz in der Nähe ist und uns heimlich beobachtet? Ach je. Wären sie, er und seine Familie, nur heut früh gekommen, wo es noch so schön leer hier war, was hätten wir für Möglichkeiten. Ich muss diese Gedanken vertreiben, die hatte ich heut schon mal. Vor lauter Unruhe verschlucke ich mich am letzten Schluck Cappuccino. Hustend und prustend steh ich auf, lauf zu meiner Tasche, um den Hustenreiz mit Mineralwasser runter zu spülen. Als sich das Husten wieder gelegt hat, dreh ich mich um und schau in Richtung der Tische. Ach je, beide sind leer. Mist, ich muss schniefen vor Wut über mein eigenes Missgeschick. Hat er mich jetzt bemerkt, hat er sich aus Angst, dass unsere Familien was merken, verkrümelt? Hat er mich doch nicht bemerkt und ist einfach so weg? Oder hat er mich doch bemerkt und macht sich einen Spaß, sich vor mir zu verbergen?
Oh weh, tausend Gedanken sind nichts, die mir da durch den Kopf gehen. Aber was hilft es schon? Soll ich ihn jetzt suchen? Und was, wenn ich ihn gefunden hab? Sicher ist seine Familie bei ihm, oder wenigstens in seiner Nähe. Oh weh. So ein Unglück. Traurig trolle ich mich, mit meinem Buch unterm Arm, in Richtung eines Ruheraumes. Ich bin einfach nur noch sauer. Auch mich, auf ihn, auf meine Familie, auf seine, einfach auf die ganze Welt. Jetzt bin ich meinem Schatz so nahe und das in einer so tollen Umgebung und hab absolut nichts davon. Doch schon, eine gewisse Erregung kann ich mir nicht ausreden. Vielleicht auch gerade deshalb die Wut im Bauch. Ich könnt heulen.
Im Ruheraum hol ich mir erst mal einige Decken, das Buch wird, zu den Badeschluppen, auf den Boden gefeuert und ich kuschel mich dick in meinen Bademantel und die Decken, damit die andern mein Vormichhinheulen nicht mitbekommen.
Das Wasserplätschern, die leise Musik, mein Schluchzen, die Wärme der Decken, alles zusammen lässt mich einschlafen. Und schon bin ich in einem sehr erotischen Traum.
Wieder steh ich in der Schlange vor der Kasse, aber kein nervender und nörgelnder Ehemann an meiner Seite. Jetzt steht mein Schatz neben mir, vertreibt mir, mit kleinen Sauereien, die er mir ins Ohr flüstert, die Wartezeit.
Auch unten im Umkleideraum ist es ganz anders. Ich zieh mich nicht aus und stopf auf die Schnelle alles in den Spint. Er zieht mich aus. Aber wie! Ganz langsam zieht er mir ein Teil nach dem anderen vom Körper. Als ich endlich splitternackt vor ihm stehe, hält er mir meinen Bademantel, damit ich ihn anziehen kann. Beim Umlegen des Gürtels zieht er mich in seine Arme und küsst mich, streichelt mir unter dem Mantel die Brüste, gibt mir einen Klapps auf den Po. Dann murmelt er mir ins Ohr, na, wirst du wohl jetzt deinen Herrn ausziehen? Und ob ich das tue.
Auch ich lass mir Zeit, viel Zeit. Vor allem beim Schlüpfer, da lass ich mir besonders viel Zeit. Gaaanz langsam zieh ich ihn über seinen knackigen Hintern und noch langsamer befreie ich seinen schon wahnsinnig geilen und steifen Ständer aus dem Höschen. Als andere Gäste an uns vorbei kommen, verberge ich seine Lust schnell in meinem Bademantel. War es ein Fehler? Ich hoffe nicht… schnell hat er seinen Bademantel übergezogen, wir die Spinte verschlossen und schon zieht er mich in eine Umkleidekabine.
Seinen Bademantel nimmt er als Unterlage. Meinen will ich ausziehen, aber ich darf es nicht. Erst zieht er mir den Gürtel aus den Schlaufen, dann zieht er mir die Hände auf den Rücken, fesselt mich mit dem Gürtel, ich muss mich auf das Bänkchen setzen und er macht meine Arme hinter mir an der Sitzbank fest. So angebunden, streift er mir den Bademantel von den Schultern. Jetzt kniet sich mein Herr vor mir auf dem Boden.
Ob ich auch ja ruhig sein will, fragt er mich. Da ich nicht gleich bejahe, zieht er seinen Gürtel und macht mir damit einen Knebel. Er öffnet meine Beine und versenkt seinen Kopf. Mich durchzieht es mit einer ungekannten Wucht. Ich könnte schwören, dass ich schon bei der ersten Berührung seiner Zunge mit meiner Lustperle, einen Orgasmus verspüre. Schnell und gekonnt arbeitet seine Zunge, auch seine Finger sind nicht faul und fingern und reiben und schieben sich in meine Lustgrotte. Kaum eine Minute kann vergangen sein und ich erlebe einen sehr sinnlichen Höhepunkt, der ausnahmsweise nicht schreiend, dank dem Knebel nur stöhnen aus mir fährt.
Er steht auf, sieht mir zu wie ich die letzten Wellen genieße. Herr, ich will dich reiten, will ich ihm sagen, aber es geht nicht. Er scheint meine Gedanken lesen zu können, nein, nicht wirklich, aber er kennt mich und meine Gelüste einfach nur zu gut! Gelle, reiten möchtest du jetzt, flüstert er grinsend. Aber nix da. Du verwöhnst deinen Herrn mit dem Mund, und wenn du das anständig machst, wer weiß. Mit diesen Worten löst er meinen Knebel, stellt sich vor mich und ich hab seinen Schwanz genau vor meinem Mund.  Als ich den Mund öffne, um die Wonne meines Herrn aufzunehmen, hab ich plötzlich ein sehr trockenes Gefühl im Mund. Und richtig, ich hab meinem Ärmel vom Bademantel im Mund und muss schnell ernüchtert feststellen, dass ich im Ruheraum liege und alles mal wieder nur geträumt habe. Mich schauert es. Trotz der Wärme der Decken. Ich muss raus, einfach nur raus hier. Das Geplätscher, die leise Musik, der seltsame Rauchgeruch, alles stört mich plötzlich. Rauch? Wieso rieche ich Rauch? Hier im Ruheraum? Ach ja. Ich hab ja eine Liege direkt an der Tür ins Freie, wenn da einer genau im Eingangsbereich raucht, zieht ja alles hier rein. Da ich seit wenigen Tagen nicht mehr rauche, ärgert mich der Geruch natürlich jetzt besonders. Als ich die Decken zusammenlege und mir noch überlege in welche Sauna ich jetzt will, fällt mein Blick zufällig zur Tür. Ich seh den Raucher. Mein Herz hüpft. Der Raucher nickt mir zu, gibt mir zu verstehen, dass er jetzt in die Erdsauna geht. Peng landen die Decken, wie sie sind, auf der Liege, Handtuch über den Arm, Buch unter der Liege raus, Bademantel zu Recht gerückt, Schluppen an und schon bin ich auf dem Weg zur Erdsauna. Aber was seh ich da. Gesperrt! Hängt doch das Gesperrtschild vor der Tür. Seufzend will ich schon umdrehn, als die Tür aufgeht, und eine Hand mich ins Innere zieht. Mein Herr. Er zieht mich an sich, überschüttet mich mit Küssen. Fragend schau ich ihn an. Er lächelt. Er hat bemerkt wie ich schon fast heulend in den Ruheraum bin, mich eingekuschelt hab, und er hat mir auch eine ganze Zeit beim Schlafen zugesehen. Dann ist ihm sein Freund eingefallen, der ja hier als Bademeister arbeitet. Der war so nett, hat die Erdsauna kurzerhand abgeschaltet, mal gelüftet und das Schild rausgehängt. Den Kollegen hat er was von Sauerei-veranstaltet, die er später selbst wegmacht, erklärt.Jetzt, ja, jetzt haben wir Zeit, sicher eine ganze Weile für uns allein, in der wir uns keine Sorgen machen brauchen, dass wir entdeckt werden, eine ganze Weile die wir gemeinsam, nur für uns genießen können, nur für uns…