Neuanfang BDSM

Den ganzen Tag über stand ich in einer ungeheuren Anspannung. Vanni, meine beste und liebste Freundin, hatte mich gebeten, ihr zu vertrauen. Das war an sich nichts Besonderes. Aber der Ton, in dem sie es sagte, ließ mich nichts Gutes ahnen. Dabei kannte sie mich besser, als ich mich vielleicht selber. Wenn sie mir in den letzten 5 Jahren etwas geraten hatte, dann war es nie zu meinem Schaden gewesen.
Nachdenklich sah ich in den Spiegel. Ich glaube, zum ersten Mal nach Markos Tod, sah ich mich wirklich bewusst an. Meine braunen, schulterlangen Haare, die ich mit etwas Farbe von ihrem langsam beginnenden Grau befreit hatte. Das Gesicht, das nur wenig gebräunt war, da ich die Sonne mied. Marko nannte mich manchmal seine Alabasterprinzessin. Braune Augen, fast farblose Lippen, die im Moment leicht bebten und hohe Wangenknochen gaben mir das Aussehen einer gewissen Überheblichkeit und Unnahbarkeit.
Ein schlanker Hals, schmale Schultern, die vollen Brüste, die sich langsam der Erdanziehung fügten und die ich immer eine Spur zu groß fand. Große, dunkle Brustwarzen lenkten die Blicke auf sich und ich strich mit den Hände über sie, kniff kurz in die sich langsam verhärtenden Nippel und hob die Fülle mit den Händen an. Wie hatte ich es geliebt, wenn Marko sie mit seinen Händen verwöhnte, sie presste, bis seine Finger auf ihnen rötliche Spuren hinterlassen hatten. Das Reiben der Seile, wenn er mich band und sie mit seinen kunstvollen Knoten zwang, sich nach seinem Willen zu formen. Meine Hand senkte sich fast ohne mein Zutun auf den Griff der verbotenen Schublade und öffnete diese. Vanni hatte es mir verboten, als sie mich mehrmals dabei erwischte, wie mir die Klammern selber anlegte und mich quälte. Nicht körperlich, nein, es war mehr der seelische Schmerz, den sie verhindern wollte. Fast wehmütig und voller Liebe glitten meine Finger über die silbernen Klammern und Gewichte, die noch immer in der gleichen Reigenfolge lagen, wie er es mochte. Ich nahm die silberne Kette heraus und liebkoste die feinen Ringe, hakte sie in das lederne Halsband, das seinen Namen trug und spürte die Tränen in meinen Augen, als ich an seine Zärtlichkeit dachte, mit der er mich betrachtet hatte, als ich seine Zeichen trug.
Das Sehnen in meinem Körper wurde stärker, als ich die Gerte berührte, die ich als einzige aufbewahrt hatte. Mit ihr hatte er mich am liebsten gezeichnet. Schlag für Schlag perfekt gesetzt und so schmerzhaft, dass ich nur mit dem Knebel am Schreien gehindert wurde. Sein geliebtes Gesicht, das ich im Spiegel vor mir sehen konnte, wenn er verlangend und stolz hinter mir stand und mich für sein Vergnügen gebrauchte.
Mit einem entschlossenen Ruck verschloss ich die Lade wieder und drehte den kleinen Schlüssel herum. Dann nahm ich ihn an mich und verließ das Badezimmer. Den Rest meines Körpers kannte ich, ohne ihn mir anzusehen und es stand mir nicht zu, ihn intensiver zu betrachten. Ich gehörte weder mir, noch sonst jemandem.

Vanni hatte mich gebeten mich schön zu machen. Was auch immer sie darunter verstand. Als ich sie danach eindringlicher befragte, nahm sie nur meinen Kopf zwischen ihre Hände, küsste mich sanft auf die Stirn und sagte leise: „Was würde deinem Herr gefallen?“
Der Kloß in meinem Hals wurde größer. Meinem Herrn – Marko!!
Was hätte ihm gefallen? Er hasste es, wenn ich meinen Körper mit vielen Kleidungsstücken bedeckte. Strümpfe, Slip und BH waren grundsätzlich verboten. Meine Kleider hatten alle einen durchgehenden Reißverschluss auf dem Rücken oder vorne eine Knopfleiste. Am liebsten hatte er das dunkelblaue Kleid, mit den silbernen Sternen. Ich nahm es aus dem Schrank. Ob es noch immer passen würde? Meine Finger strichen über den samtenen Stoff und ich öffnete die lange Knopfleiste. Als ich die Augen schloss, konnte ich mir einbilden, wie er mir den Stoff über die Schultern zog, Die Brüste anhob, um sie über das Mieder zu heben und so lange an ihnen herumzupfte, bis die brauen Höfe verlockend über den silbernen Rand schauten, der sie noch besser zur Geltung brachte. Ich war jetzt etwas fülliger geworden und ich befürchtete fast, dass mein kleiner Bauchansatz mich daran hindern würde, das Kleid tragen zu können. Aber es passte noch immer. Zwar musste ich beständig die Luft anhalten und so meinen Busen noch höher anheben , aber mit jedem Schritt öffnete sich die Knopfleiste und ließ einen Blick auf meine helle Haut darunter erkennen. Ich drehte mich zum Schrank. Nein… es fehlte noch etwas. Ich zog das Kleid wieder aus und ergänzte es um die Korsettstangen, die meinen Rücken durchdrücken würden. Bei jeder Bewegung, jedem Hinsetzen oder Beugen würden sich zwei von ihnen in die Seiten meine Brüste bohren und mich daran erinnern, dass es für mich nur eine einzige korrekte Haltung gab. Kniend mit durchgestrecktem Körper. Jetzt saß es perfekt. Die Schuhe!! Ich hatte vergessen, sie vor dem Kleid anzuziehen. Was hielt mich davon ab es erneut zu öffnen und mir die Hochhackigen anzuziehen? ER!! Ich spürte noch immer seine Anwesenheit, seinen Blick auf mir ruhen und ich wusste, dass er es nicht gewollte hätte. Also hielt ich den Atem an, streckte meinen Körper so gerade es nur ging, mit durchgedrückten Beinen in Richtung Boden, wohlwissend, dass sich das Kleid bis zur Hälfte über meine Backen empor schob und mich jedem Betrachter bloßstellte. Als würde mich viele Augen beobachten, öffneten sich meine Beine fast automatisch und ich schloss die Schnallen um meine Fußgelenke. Dabei berührte ich die silberne Kette mit dem kleinen Schloss, dessen Schlüssel in der Anzugtasche meines Herrn in einem Mahagonisarg, tief in der Erde, ruhte.
Er war mein Herr.
Ein Blick auf die Wanduhr sagte mich, dass Vanni gleich kommen würde. Schnell überprüfte ich mein Aussehen. Das Kleid noch einmal gerichtet.
Makeup? Nein! ER hatte es gehasst!
Gedankenverloren zupfte ich an meinen steifen Nippeln, die über das Mieder sahen. So lange ich beschäftigt gewesen war, hatte ich die Nervosität verdrängen können. Jetzt schlug sie mit doppelter Kraft wieder zu. Das Warten war das Schlimmste für mich. Marko hatte dies gewusst. Wie viele Stunden hatte ich kniend in seiner Gegenwart verbracht, nur mit seinem vertrauten Geruch um mich herum, den wenigen Berührungen, wenn er an den Klammern spielte, oder die feurigen Striemen entlang strich, die ihm so sehr auf meiner hellen Haut gefielen. Leise klapperten die Tasten, die von seinen Fingern berührt wurden, wenn er in seine Geschichten abgetaucht war. Ich liebte ihn dafür, dass ich Inspiration für ihn war.
Draußen hielt mit quietschenden Reifen ein röhrender Wagen.
Vanni war angekommen. Ich konnte bereits ihre hämmernden Schritte auf dem Gartenweg hören, dann waren sie im Flur und… ich nahm Aufstellung. Meine Gedanken hatte mich wieder an meine Bestimmung erinnert.
Hände auf den Rücken, die Ellenbogen erfasst, die Brüste quollen aus meinem Mieder, meine Scham vorgestreckt, dass sie die Knopfleiste dehnte und sich dem Augen präsentierte. Den Blick auf die Schwelle gerichtet. Als ich die Beine öffnete, konnte ich mich selbst riechen. Ich war erregt.

„Dan….“ Vannis Begrüßungsworte blieben ihr wortwörtlich im Hals stecken.
„Gott verdammt, wieso kann ich dich nicht haben?“ stöhnte sie leise auf und kam auf mich zu. Zuerst sah ich nur ihre geliebten Halbstiefel, an denen die Nieten blinkten, wie am ersten Tag. Hervorragende Arbeit ihres Sklaven. Dann kamen die blickdichten Strümpfe, der Lederrock, der kurz über dem Knie begann und ich schloss mit mir selbst eine Wette, dass sie das schwarze Lederkorsett trug, das ihr eine so schlanke Taille machte, dass ein Mann sie mit beiden Händen hätte umspannen können. Ich gewann.
Mit ihrer behandschuhten Hand hob sie mein Kinn an und zwang mich so, in ihre Augen zu sehen.
„Du weißt, was wir vorhaben?“
Ich schüttelte den Kopf. „Nein.“ Das Herrin blieb mir im Hals stecken. Sie hatte meinen Respekt, denn sie hat mich am Leben erhalten, aber sie war nicht meine Herrin.
„Warum hast du das angezogen?“ Ihr Hände drückten meine Brüste noch weiter heraus und hoben sie über die Korsettstangen.
„Es hätte IHM gefallen.“
„Er ist tot Danielle. Es ist so sinnlos, deinen Körper und deine Demut zu vergeuden. Du brauchst einen neuen Herrn.“ In ihrer Stimme zwang Vorsicht mit. Sie setzte die Worte so langsam, als wenn sie über jeden Buchstaben nachdenken musste, um sie zusammenzusetzen.
Jetzt ahnte ich, was sie von mir heute verlangen würde. Kein kleiner Ausflug, bei dem sie mir half zu spüren, dass ich noch lebte.
„Bitte nicht!“ flüsterte ich tonlos und aus der Nervosität wurde Hilflosigkeit.
„Wie lange hat dich außer mir kein anderer mehr berührt?“
„Fünf Jahre!“ antwortete ich und mir kam die Länge der Zeit zu Bewusstsein.
„Und du dich selbst?“
Entsetzt über die Ungeheuerlichkeit ihrer versteckten Anschuldigung, holte ich leise zischend Luft. „Vor vier Wochen, als du es mir befohlen hast!“ erinnerte ich sie in einem Ton, der mir mehr als 50 Schläge täglich und eine Woche im Keller eingebracht hätte, wenn sie meine Herrin gewesen wäre.
Und ich sah es an ihrem Blick, dass sie es mir mit Freude verordnet hätte. Aber sie war NUR meine Freundin.
„Verschwendung! Ich sag’s ja.“
„Bitte Vanni, Vanessa, tu mir das nicht an.“
„Ich? Wieso ich? Es ist der Wunsch deines Herrn.“
„Marko?“ hauchte ich kaum hörbar und sank in mir zusammen, so dass sich die Spitzen schmerzhaft in meine Brüste bohrten und ich leise aufstöhnte.
„Du hast nichts von seinem letzten Wunsch gewusst?“
Ich musterte ihre Augen, ihr Gesicht, in der Hoffnung dort eine Spur des Spottes zu finden. Dass sie sich eine neue Quälerei ausgedacht hatte, mit der sie mich dazubringen wollte, meine Trauer zu beenden. Aber so ernst hatte ich sie lange nicht gesehen. Mehrmals war ihr Blick zur Uhr hinter mir gewandert und ich spürte, dass sie in Eile war. Trotzdem nahm sie sich die Zeit, es mir zu erklären.
„Marko hat vor seiner Operation eine Art Testament hinterlassen, in dem er verfügt hat, wie mit dir zu verfahren wäre, wenn er es nicht überleben sollte. Er trug mir auf, auf dich zu achten und dafür zu sorgen, dass es dir gut ging. Wenn du mit seinem Tod dein normales Leben aufgenommen hättest, sollte ich dich befreien.“
Sie holte aus ihrer Tasche eine Kopie des Schlüssels für mein Fußkettchen hervor.
„Solltest du ihm aber weiterhin treu sein, wovon er augenscheinlich ausging, dann sollte ich dich zu einer Zeit, die mir angemessen erscheint, einem neuen Herrn zuführen.“ Um ihre Worte zu bestätigen, holte sie einen Brief hervor und hielt ihn mir hin.
Mich schwindelte und meine Knie gaben plötzlich nach. Ich erkannte die Handschrift meines Herrn und glaubte ihn riechen zu können, was sicherlich ein Produkt meiner Einbildung war.
„Lies ihn! Er ist für dich.“ Als ich meine Hände löste und nach dem Papier griff, zog mich Vanni an sich. Eine unbewohnte Geste für sie und die mir zeigte, dass sie wusste, was in mir vorging.
„Setz dich hin. Egal was du lesen wirst, wir werden heute fahren!“
Ich schluckte die bittere Spucke hinunter und stolperte, nicht halb so elegant wie ich wollte, zum Sessel und ließ mich davor auf dem Boden nieder, das Kleid bis zu den Hüften nach oben gezogen. Es war SEIN Sessel und mein Platz war noch immer zu SEINEN Füßen.
Vanessas Kopfschütteln nahm ich nur aus den Augenwinkeln wahr. Während ich den Umschlag mit zitternden Fingern öffnete, kam sie dichter und schob meine Beine mit ihrem Fuß auseinander. Ich errötete, da ich vergessen hatte, wie ich zu sitzen hatte. Beim Gedanken an die Strafen, die ich nie erhalten würde, verknoteten sich meine Eingeweide.

Geliebte Danielle, geliebte Sklavin,

ich hatte gehofft, dass du diese Zeilen nie lesen musst. Aber wie es aussieht, habe ich dir Kummer bereitet und es nicht geschafft. Bitte verzeih mir.
Ich kann nicht erahnen wie lange du gelitten hast, bevor Vanessa der Meinung war, dass es an der Zeit ist, mich zu vergessen. Weine bitte nicht, mein Licht.
Du hast mir viel Freude bereitet und warst mir treu ergeben. Auch, wenn dein gelegentlicher Ungehorsam zu schwereren Strafen führte, als ich sie dir zugedacht hatte.
Aber ich weiß, besser als jeder andere Mensch, dass du nicht alleine und ohne Führung existieren kannst. Es ist dir nicht gegeben, selbst Entscheidungen zu treffen.
Wie oft hast du dir die Klammern selbst angelegt, als ich es nicht mehr konnte? Versucht, dich mit der Gerte zu schlagen, nur weil meine Hand sie nicht mehr führen konnte?
Wer hat dich dafür bestraft? Niemand!
Das ist nicht zu akzeptieren! Wofür habe ich dich ausgebildet? Doch nur, um einem Herrn zu gehören.
Nein, lege den Brief nicht zur Seite, lies ihn bis zum Ende! Fühle meine Hand ein letztes Mal, wie sich dich straft, weil du dich meinem Willen nicht beugst, weil du versucht, eigenständig zu denken. Du bist mein! Für alle Zeit! Und jetzt möchte ich, dass du dich erhebst, denn zweifellos wirst du knien, wenn du meinen letzten Befehl, nein Wunsch, annimmst.
Folge Vanessa! Sie hat von mir genaue Anweisungen bekommen, was passieren soll. Noch bevor die Sonne des nächsten Tages aufgehen und die Röte auf deiner Haut verstärken wird, bevor du dich reinigen darfst und fühlst, dass du noch immer lebst, wirst du dir einen neuen Herrn gesucht haben.
Das ist mein Geschenk an dich, Geliebte. Meine Abbitte dafür, dass ich dich alleine gelassen habe. Du darfst dir einen neuen Herrn aussuchen. Noch vor dem Sonnenaufgang. Solltest du dich nicht entschieden haben, bevor die warmen Strahlen deinen Schoß trocken, wird Vanessa dir diese Entscheidung abnehmen. Also wähle gut, mein Herz.
Vergiss mich nicht und denke beim Klang der Gerte auf deinem herrlich weißem Fleisch an mich, deinen Herrn und Meister.

Ich habe dich geliebt, meine Alabasterprinzessin

Vanessa beugte sich zu mir herunter und trocknete die Tränen, die mir über die Wangen liefen und meinen Busen benetzt hatten.
„Es ist alles vorbereitet und wir müssen uns beeilen, denn jede Minute, die wir zu spät kommen, geht von deiner Zeit ab.“ Sie erhob sich und trat zurück.
„Komm!“ Auch sie vermied das Wort Sklavin. Erst wenn ich wieder einen Herrn hatte, würde sie es auch für mich verwenden.
„Sofort!“ Das war der Ton, der meinen Körper erreichte. Wie ein Automat ohne Gefühl stand ich auf, strich den Rock zurecht. Vanessa hielt mich einen Moment auf, als ich meine Jacke holen wollte und schob ihre Hand zwischen meine Beine. Ihr unzufriedenes Schnauben bestätigte mir, was ich fühlte. Die Sahara war feuchter als ich im Moment.
Ertappt senkte ich meinen Blick und folgte ihr lustlos, ohne meine Jacke geholt zu haben.
Ihr Wagen stand in der prallen Sonne und es musste darin mörderisch warm sein. Sie wies mich an, mich auf den Beifahrersitz zu setzen. Ich wollte den Rock raffen.
„Öffne erst die letzten 4 Knöpfe.“
Ich tat es. Jetzt war mein Unterleib jedem Blick ab dem Nabel preisgegeben. Brennendheiß war das hellbraune Leder unter meinem nackten Hintern. Aber sie hörte keinen Ton von mir. Um die Korsettstangen, die sich in meine Brüste bohrten leichter ertragen zu können, saß ich auf der Vorderkante des Sitzes, die Beine weit geöffnet und die Hände hinter mir abgestützt.
„Anschnallen!“ knallte ihr Befehl neben mir und sie stieß mich unsanft nach hinten. Kein Ton, als das Fleisch durchbohrt wurde.
Wortlos setzte ich mich etwas bequemer hin und zog den Gurt zwischen meine Brüste, die warm von der Sonne beschienen wurden. Vanni sah über den Rückspiegel zu mir und beugte sich, nachdem sie den Motor gestartet hatte, herüber.
„Danielle?“
„Es ist alles in Ordnung.“ Beteuerte ich ihr. Meine Entscheidung war gefallen. Ich wusste, wie ich meinen Herrn erkennen würde. Sie schien mir nicht zu glauben, denn sie prüfte den Sitz des Kleides und drückte die Brüste etwas zusammen, so dass der Druck etwas genommen wurde. Trotzdem war er noch immer stark genug, um mich zu einer flachen Atmung und einer unnatürlich aufrechten Haltung zu drängen.
Bevor wir zur Autobahn kamen, fuhr Vanni auf einen Rastplatz.
„Es ist deine letzte Chance. Wenn ich jetzt weiterfahre, gibt es für dich kein Zurück mehr.“
Sie hielt mir den kleinen, silbernen Schlüssel hin. Einen Moment sah ich zu, wie er an der Kette hin und her schwang. Ich griff nach ihm, öffnete das Fenster und schmiss ihn in die Blumenrabatte, vor der wir standen.
„Gute Entscheidung. Marko wäre so stolz auf dich. Er hat gehofft, dass du dich so entscheiden würdest.“
„Was wäre geschehen, wenn ich den Schlüssel behalten hätte?“ wagte ich zu fragen.
„Du wärst meine Sklavin geworden.“ Bedauern schwang in Vannis Stimme mit. Ich weiß, dass sie eine gute Herrin für mich wäre, aber ich brauchte sie als Freundin. Ich hätte sie nie völlig akzeptieren können, mich ihr nie so vollkommen untergeordnet, wie ich es für Marko getan hatte.
Wortlos legte sie mir die Augenbinde an und ich konnte das herbe Parfüm riechen, dass sie zusammen mit ihrem eigenen Moschusgeruch einhüllte. Frech legte ich meine Lippen auf ihre Haut, als sie sich dichter an mich drückten musste, um die Bänder zu schließen.
„Du nimmst dir heute eine Menge heraus meine Liebe!“ verwarnte sie mich und griff nach meiner Brustwarze, um an ihr zu drehen und zu ziehen. Ich gönnte ihr den kleinen Triumph eines Aufstöhnens nicht, kniff aber die Augen zusammen, als sie ohne Warnung die Klammern beiderseits zuschnappen ließ. Oh du süßer Schmerz, nach dem ich mich so sehnte. Langsam atmen und die Woge durch den Körper strömen lassen. Als sie jetzt ihre Finger zwischen meine Schenkel schob, grunzte sie zufrieden. „Na endlich!“
Ein leichter Druck an meinen Lippen und ich leckte ihre Finger sauber. Das Spiel hatte begonnen.
Meine Hände hingen zu beiden Seiten lose herab. Die Finger hatten ihr Zittern eingestellt und ich spürte das langsame Pochen meines Herzens. Ich würde den letzten Befehl meines Herrn, so gut es mir möglich war, erfüllen. Er vertraute mir, dass ich die richtige Wahl treffen würde. Ich wollte ihn nicht enttäuschen. Und Vanessa würde mir dabei helfen.
Leicht schwangen die Gewichte an den Klammern und ließen mich nicht vergessen, dass ich sie trug. Sie würden bestimmt in der untergehenden Sonne funkeln und den Blick der anderen Fahrer auf sie richten. Ich reckte mich etwas mehr in die Höhe.
Jetzt war die Sonne rechts von mir, denn ich spürte die Wärme auf meiner Wange. Auch ließ sie einen weichen Schimmer durch das Tuch dringen. Vanni liebte Seidentücher. Besonders bei mir brachte sie sie öfter zum Einsatz, weil sie angeblich zu meiner Haut passten. Dabei waren es doch die kratzenden Hanfseile, die Marko…
Ein Schlag auf meine Schenkelinnenseite mit der flachen Hand brachte mich wieder zurück in den Wagen.
„Ich weiß genau, an was du jetzt denkst. Vergiss ihn für heute. Bitte! Höre auf, alles zu vergleichen! Du tust dir damit keinen Gefallen! Welch eine Schande, dass ich dich ohne Zeichen hinbringen soll. Du hast mir heute genügend Anlass gegeben, dich eine Woche nicht mehr sitzen zu lassen. Dein neuer Meister wird es nicht leicht mit dir haben!“
„Verzeih mir.“ Sagte ich ohne die entsprechende Reue in der Stimme.
Ein undefinierbarer Laut kam von ihrer Seite.
„Wir sind gleich da. Höre mir gut zu, ich sage es nicht noch einmal. Wir werden in einen Klub fahren. Du wirst als meine Sklavin dort erscheinen. Also führe dich entsprechend auf. Dein Herr wünschte, dass ich dich den neuen Kandidaten ohne Makel zuführe. Ich darf dich als nicht bestrafen. Du siehst, in welchen Dilemma ich mich befinden werde, wenn du dich nicht fügst! Und glaube mir, solltest du meinem Ruf schaden, werde ich dir einen Herrn aussuchen, der dich wirklich gefügig macht.“
Ich nickte. „Ja, ich werde mich gefügig zeigen.“
„Herrin!“ forderte sie die korrekte Ansprache.
Trotzig schüttelte ich den Kopf. „Nein!“
„Nun gut. Damit beginnst du das Punktekonto zu füllen. Und du wirst die Herren damit bestimmt nicht erfreuen.“
Die Herren! Mein Herz machte einen Satz der Freude. Ich würde selbstverständlich auch einer Frau dienen, wenn es denn nicht anders sein sollte, aber am meisten wünschte ich mir, dass mich eine feste, harte Hand führen würde.
„Dann erkläre es ihnen!“ forderte ich und musste meine Lippen zusammenpressen, um keinen Schmerzenslaut von mir zu geben, als sie die erste Klammer plötzlich, ohne sie zu öffnen, abzog. Das Blut schoss in die Äderchen und die Nervenenden schienen mit brennenden Nadeln bearbeitet zu werden.
„Du verlangst eine Menge, du Nichts ohne Herrn!“ Die zweite Klammer folgte, ohne das der Schmerz der ersten Attacke vergangen war. Der Ledersitz musste jetzt einen scheußlichen Fleck aufweisen. Nun ja, mein Problem war die Reinigung ja nicht.
Vanessa schien verärgert, was ich nachvollziehen konnte. Sie stellte die Klimaanlage an und blies mir die eiskalte Luft gegen meinen aufgeheizten Körper. Gänsehaut überzog mich, als der feine Schweißfilm trocknete und meine Brustwarzen wurden so hart, dass alleine dies schon gereicht hätte, mich einem köstlichen Gefühl des Schmerzes hinzugeben. Sie schien meine Reaktion zu bemerkten und bremste kurz ab um erneut eine Klammer einschnappen zu lassen. Sie saß nicht richtig, da Vanessa durch den Verkehr wohl zu abgelenkt war. Ich presste die Lippen zusammen und atmete hörbarer.
„Oh, was ist mit denn da passiert?“
SCHNAPP…. sie zog sie wieder ab.
„So ein Ärger, jetzt sehen sie unterschiedlich aus.“ Murrte sie unzufrieden und ich stellte mich bereits auf den erneuten Schmerz ein, der unmittelbar folgte, als sie die Klammer an der anderen Brust einschnappen ließ. Meine Hände zuckten an das Leder.
„Moment… wir sind gleich da.“ War das Aufregung in ihrer Stimme?
Der Wagen hielt mit einem Ruck, der mir wieder die Brüste aufspießte und mit einem Schnapp war die Klammer wieder entfernt. „Sieht viel besser aus.“
Sie nahm mir die Binde ab. Draußen war es in der Zwischenzeit fast vollständig dunkel. Oder lag das daran, dass wir unter großen, weitausladenden Bäumen gehalten hatten?
„Marko wünschte, dass du alles erkennst. Ich glaube, er mochte auch keine Augenbinden oder?“
„Nein, er liebte es, mir ins Gesicht sehen zu können.“
„Ja, deine Augen haben einen besonderen Glanz, wenn du die Schmerzen empfängst. Er hat Recht. Ohne ist es viel schöner. Oh ich hoffe, dass es dir gefallen wird.“
Ich musste unfreiwillig lächeln. „Du hast mich in den letzten Wochen nicht umsonst vorbereitet richtig? Ich verspreche, ich werde euch beiden keine Schande bereiten. Dir nicht und auch nicht meinem Herrn.“
„Ich hasse es, dass ich dich jetzt hergeben muss.“ Entfuhr es ihr und sie öffnete ihre Tür. „Raus mit dir, bevor ich dich entführe und behalte.“
Ich stieg etwas unbeholfen aus und streckte mich. Da sie mir keine neuen Befehle gab, ließ ich das Kleid geöffnet und ging einen Schritt hinter ihr auf den Eingang zu. Die Hände hatte ich wieder hinter dem Rücken verschränkt. Warum sie auf eine Fesselung verzichtete, wusste ich nicht. Als meine Freundin an die Tür klopfte, senkte ich den Blick und hoffte, dass ich während meines Alleinseins wirklich nichts verlernt hatte. Wir wurden eingelassen und ich sah lediglich die dunkelblauen Fliesen, die mit goldfarbenen Ornamenten geschmückt waren. Leise Musik und Stimmengewirr drang an meine Ohren und ich behielt Vanessas Stiefel im Blick, um zu erkennen, wohin sie mich führen würde.
Links… das Muster wechselte… noch immer dunkelblau als Grundfarbe, aber durchzogen von grünschimmernden Streifen.
Immer mehr Schuhe gerieten in mein Blickfeld und zu gerne hätte ich den Blick gehoben, um mich umzusehen. „Wir sind da. Nimm deine Stellung ein.“
Vanessa setzte sich in einen Sessel, bezogen mit blauem Samt. Ich sank auf die Knie, spreizte meine Beine, so weit wie ich konnte und streckte meinen Busen heraus. „Sieh dich unauffällig um.“ Flüsterte mir Vanni zu. Unauffällig bedeutete, dass ich meinen Kopf kaum bewegen durfte. Sie half mir etwas, in dem sie mit der Hand mein Kinn anhob, als wollte sie mich jemandem zeigen. Niemand beachtete uns. Sie hatte uns in einen Raum geführt, der mich an eine Beschreibung in einem von Markos Büchern erinnerte. War er jemals hier gewesen? Oder war dieser nach seinem Entwurf gefertigt worden? Wie Statuen standen sowohl männliche, als auch weibliche Sklaven in teilweise grotesken, aber durchweg erregenden Haltungen auf kleinen Podesten. Sie waren weißgepudert, so dass die dunklen Lederstreifen besonders gut zu Geltung kamen, die sie in ihren Stellungen hielten. Jede Bewegung von ihnen würde die Kreide abwischen. In meiner Nähe war ein Paar aufgestellt worden. Er stand aufrecht, die Arme mit Ketten an der Decke fixiert und die Lederstreifen schnürten seinen herrlichen Körper in einem interessanten Muster ein. Sein Schwanz war hochgebunden und die Hoden abgeschnürt. Sie quollen zwischen seinen Schenkeln dick hervor und er wankte nur leicht, da er auf Zehenspitzen stehen musste. Vor ihm kniete eine Sklavin, deren Haar hochgesteckt und mit einem Seil an einem Haken fixiert war. Würde sie die Knie entlasten wollen, würde sie sich fast selber skalpieren, so straff war die Konstruktion. Sie hatte den Schwanz des Sklaven in ihrem Mund und wie mir Vanessa leise erklärte, war es ihre Aufgabe, den Schwanz ständig hart zu halten, ohne dass der Sklave abspritzte. Fiese Idee, die mich fast zu auslaufen brachte. Ich begann die Sklavin zu beneiden. Nicht, weil sie einen Schwanz lutschen durfte, oder den Blicken ausgesetzt war. Aber sie war geschnürt worden. Selbst die Kreide konnte nicht überdecken, dass ihre gebundenen Brüste sich langsam zu verfärben begannen und die dunkle Färbung des Leders zwischen ihren Schamlippen zog sich hoch bis zu ihren gespreizten Backen, die ihr Loch präsentierten. Wie deutlich erkennbar war, hatten einige Gäste sich bereits an diesem vergangen.
Etwas weiter eine Sklavin in einer Art Schaukel. Hände und Füße waren weit gespreizt am Boden fixiert und eine Art Lederkorsett war mit Seilen verbunden, an denen ihr Hinterteil in die Höhe gezogen war. Auf dem Podest, zwischen ihren Beinen, stand eine Sammlung von Gegenständen, die ihr nach Belieben der Gäste eingeführt werden konnten. Im Moment steckte der Griff einer geflochtenen Ledergerte in ihrer Möse und zwei Herren amüsierten sich über die wippenden Bewegungen der Glasfasern an einem breiten Analplug, den sie ihr gerade in den Anus zwängten.
Am bizarrsten war die Stirnfront des Raumes. Zwischen mehreren Türen ragten aus der Wand halbe Körper. Mal waren es nur die Beine und das Hinterteil einer Frau, während der Rest ihres Körpers in der Wand verschwand. Dann wieder, dicht daneben, der Oberkörper einer anderen. Die Brüste hingen schwer herab und wenn sich ihr jemand näherte, hob sie den Kopf, um ihm gefällig zu sein. Obwohl ich nicht alle Körperteile erkennen konnte, schienen auch männliche Sklaven dort einen Wandschmuck der besonderen Art zu bilden.
Langsam füllte sich der Raum und ich konnte die verschiedensten Pärchen ausmachen. Herren mit ihren Sklaven, die ich durchweg beneidete. Aber auch Dominate, die sich aufmerksam umsahen, auf der Suche nach einem Gelegenheitsopfer.
„Sie sind da.“ Flüsterte mir Vanessa zu. „Nummer Eins ist rechts von dir. Er steht neben dem Büffet und nimmt sich gerade von den Scampis.“ Ich sah in die beschriebene Richtung. Das war nicht ihr Ernst oder? Der Herr hätte besser in einem fettigen Feinripphemd und mit einem Bier in der Hand vor den Fernseher gehört. Er wirkte geradezu lächerlich mit seinem feisten Wanst in dem Lederoutfit und der löcherige Seehundbart brachte mich fast zum Lachen. Vanni bemerkte dies und stieß mir schmerzhaft ihren Absatz in die Wade. „Beherrsche dich!
Nummer zwei! Er steht hinter der Pferdestatue und beschäftigt sich mit deren Schwanz.“
Ich musste etwas suchen, bis ich ihn erblickte und es lief mir eiskalt über den Rücken. Das Ponymädchen war wunderschön zurechtgemacht. Einzig die Spuren der Tränen in ihrem Gesicht, störten das Bild. Hervorgerufen wurden sie sicherlich durch das unbarmherzige Rammen des Pferdeschwanzes in ihren Anus, was den Peiniger nicht im geringsten zu stören schien. Er sah kurz zu uns und ich glaubte ein irres Glitzern in den Augen zu erkennen. Aber ich irrte mich bestimmt. Er war zu weit entfernt.
„Bleib hier! Ich werde sie holen!“ Vanessa stand auf und ging zuerst auf den Seehund zu.

Ich entspannte mich kurz und versuchte mich zu sammeln, als ich plötzlich eine ungeheure Präsenz hinter mir spürte. Die Spitze einer Gerte tauchte in meinem Blickfeld auf und zog sich kurz zurück, um mich im Nacken durch sanften Druck nach unten zu drücken. Ich folgte dem Wunsch des Unsichtbaren, dessen Bein ich vage an meiner Hüfte spürte. Die Hände weit vorgestreckt, die Stirn auf dem Boden, lag ich vor ihm auf dem Boden und mein Herz pochte hart gegen den straffen Stoff meines Kleides. Die Spitze des Lederstocks strich über meinen Rücken und eine Hand schob das Kleid höher, ohne mich zu berühren.
Meine Knie zitterten. Aber nicht vor Angst, sondern vor Erregung. Er? zeichnete eine Spur des Feuern durch meine geöffneten Backen, stieß mit der Gerte gegen meinen Anus und spielte mit leichtem Druck mit mir. Als ich mich gegen das Bein an meiner Seite drückte, erinnerte mich ein flüchtiger Schlag an meiner Flanke, dass ich mich zu beherrschen hatte. Die harte Spitze, die eben noch mein Fleisch gebissen hatte, schob sich jetzt zwischen meine Labien und ich hob mich ihm? höher entgegen. Wer auch immer gerade hinter mir stand und mich mit leichten Schlägen immer wieder davon abbrachte, mich an der Gerte zu reiben, hatte die Macht, mich alles um uns herum vergessen zu lassen. Der Wechsel aus Liebkosung und kurzem Schmerz ließ mich schmelzen. Doch plötzlich war dieses Gefühl der Beherrschung verschwunden. Der Kokon, in dem ich mich befunden hatte, zerplatzte und die Geräusche und Stimmen um mich herum lagen wie ein Gewicht auf mir. Vanessas Stimme schien zufrieden zu sein, dass ich die beiden Herren, die sie angeschleppt hatte, in dieser Haltung begrüßte. Sie konnte ja nicht ahnen, dass ich erneut die Gerte ersehnte.
„Sklavin, ich bringe dir deine Herren für heute Abend. Diene ihnen, wie du es gelernt hast.“
Sklavin…. ich schluckte… dann musste es wohl jetzt geschehen. Während ich mich auf Befehl des Seehundes erhob, irrten meine Sinne suchend umher. Ich versuchte ein wenig von dieser Macht zu ergründen, die mich gefangen genommen hatte. Leider überhörte ich dabei den nächsten Befehl des Seehundes und eine Ohrfeige riss meinen Kopf zur Seite.
„Ungehorsame Hure! Wir werden dir schon zeigen, was es bedeutet sich zu widersetzen. Ausziehen! Und zwar ein bisschen plötzlich.“ WAMMM…. mein Kopf flog in die andere Richtung. Der Seehund hatte riesige Pranken.
Ich öffnete mein Kleid und ließ es von den Schultern gleiten.
Langsam drehte ich mich vor den beiden Herren, damit sie mich begutachten konnten.
„Keine Narben?“ Der Zweite hatte eine krächzende Stimme, die mich an einen Kolkraben erinnerte. Seine Nase war lang und hatte einen Höcker. Vielleicht war sie einmal gebrochen worden.
„5 Jahre hast du gesagt, hatte sie keinen Herrn? Das wird eine Menge Arbeit bedeuten.“ Rabe, wie ich ihn für mich nannte, griff nach meiner rechten Brust und drückte, drehte und zog an ihr, als wenn er eine Apfelsine vor dem Kauf prüfen wollte. „Schöne Titten hat sie aber. Mit denen kann man eine Menge anstellen.“
„Was denn nun? Wollen wir nur reden, oder können wir sie ausprobieren?“ Seehund wurde ungeduldig und ein flüchtiger Blick auf sein Ledergefängnis ließ erkennen, dass es für ihn unangenehm eng darin wurde.
„Kein Halsband?“
Vanessa schüttelte den Kopf. „Sie folgt mir auch ohne.“
„Wir wollen sie ohne Kontrolle haben.“ Rabe holte aus einem Ständer neben dem Tisch eine Peitsche und legte mir den Riemen eng um den Hals.
„Aber es war ausgemacht, dass ich dabei bin.“ Vanessa schien nervös zu werden.
„Nichts da! Du magst ja eine gute Herrin sein für deine Spielzeuge, aber was eine wirkliche Erziehung ausmacht, davon hast du keine Ahnung, Herrin Vanessa.“ Die Stimme des Raben triefte vor Verachtung.
„Dann bekommt ihr sie nicht.“ Versuchte meine Freundin einen letzten Ausbruch und griff nach dem Peitschenstiel, den Rabe zur Seite zog und mich damit fast erwürgte, da der Ruck so plötzlich und kräftig kam, dass Seehund die Schlinge etwas lockern musste.
„Vorsicht Freund. Wir wollen noch unseren Spaß haben!“
„Sie ist doch nur eine Sklavin. Also mach dir nicht ins Röckchen und such dich einen der Hengste hier, der es dir mal richtig besorgen kann. Du bekommst deine teure Möse ja später wieder.“ Mit einem erneuten Ruck zog er mich vorwärts. Da er die Peitsche nach unten gerichtet hatte, musste ich den Körper beugen, um nicht stranguliert zu werden und folgte ihm, die Hände auf dem Rücken, den Kopf in Höhe seines winzigen Hintern, der nicht einmal die Hose anständig ausfüllte und zeigte jedem meine schneeweißes Gesäß und das hellrosa Fleisch, dessen Feuchtigkeit sicherlich schimmerte. Allerdings waren dies nur noch die Reste der Erregung, die der Unbekannte erzeugt hatte. Vanessas Stimme ging in den allgemeinen Lärm unter. Sie folgte uns nicht, ließ mich mit ihnen alleine.
Aber Vanessa hatte diese Männer ausgesucht. Ich konnte ihr vertrauen. Dies war vielleicht nur Teil eines Spiels, das mich prüfen sollte. So beruhigte ich mich langsam wieder, als ich an den Halbkörpern vorbei gezogen wurde. Rabe konnte es nicht lassen und musste auf jedem einladend herausgestreckten Hintern einen harten Schlag hinterlassen, während Seehund etwas zurückblieb und mit der Hand einem männlichen Sklaven zwischen die Beine griff und diesem sicherlich keine Wonnen bereitete, was ich an dem Zucken der Beinmuskeln und dem Verkrampfen des Rückens erkannte.
Aber Mitleid war unangebracht, denn ich wusste ja noch nicht, was mich erwartete. Rabe zog mich endlich durch eine der Türen und einen breiten Gang entlang, von dem zu beiden Seiten Türen abgingen. Hier war keine Musik mehr zu hören, sondern die kühle Luft war erfüllt von dumpfem Keuchen, Stöhnen und vereinzelten Schreien. Ein Schlag auf meinen Po ließ mich erkennen, dass Seehund wieder bei uns war und sich die Zeit damit vertrieb, mich aufzuwärmen.
Endlich öffnete Rabe eine Tür und ließ die Peitsche los.
„Auf die Knie Sklavin!“
Wortlos kniete ich nieder, die Beine so weit geöffnet, wie es noch angenehm war, die Hände auf dem Rücken und den Kopf gesenkt.
„Oh man, ich muss Druck loswerden. Die ganzen Mösen machen mich nervös.“
„Dann beeil dich, ich muss heute früher nach Hause. Da müsse wir uns beeilen, um die Kleine noch einmal so richtig ranzunehmen. Hast du gesehen, wie weiß sie ist? Da werden sich die Striemen richtig gut machen.“
Sie redeten über mich, als wenn ich überhaupt nicht anwesend war. In der Zwischenzeit hatte der Seehund seinen Schwengel herausgezerrt und ihn mir ins Gesicht gehalten. Er verschwand fast unter dem feisten Bauch, war unrasiert und einfach ekelhaft. Gehorsam nahm ich ihn in mir auf. Meine Zunge strich über die weiche Eichel und ich bewegte meinen Kopf lustlos vor und zurück.
„Die Schlampe kann nicht mal richtig einen Schwanz blasen.“ Schimpfte er prompt, zerrte mich an den Haaren vorwärts, drückte meinen Kopf gegen seinen Bauch und begann mich zu ficken. Es war einfach lachhaft. Mühelos nahm ich ihn auf und saugte an dem Winzling, bis er mir seinen leicht bitteren Saft zum Trinken überließ. Meine Gedanken schweiften ab und ich begann zu vergleichen….

Die Handgelenke wurden in breite Ledermanschetten gesteckt und an einer Stange befestigte, die mit einem Flaschenzug nach oben gezogen wurde. Die Füße wurden mittels einer Spreizstange weit geöffnet und am Boden befestigt, so dass ich mich nur noch wenig mit den Hüften bewegen konnte. Als Seehund gerade damit begann, die für mich vorgesehenen Erziehungsinstrumente bereitzulegen, legte mir Rabe eine Augenbinde an.
„Bitte keine Binde.“ Bat ich, da Vanessa es mir versprochen hatte. „Es war anders besprochen.“
Watsch… wieder ein Schlag ins Gesicht. Noch einer…links….rechts…links….rechts… die Hände von Rabe waren schmal, aber knöchrig und er hatte eine enorme Kraft. Tränen traten mir in die Augen und sammelten sich in dem schwarzen Stoff.
„Wenn du dein Maul nichts hältst, werden wir es dir stopfen müssen.“ Schrie er mich an. Keinen Knebel!! Ich hasste sie ebenso, wie die Augenbinden, denn sie rissen die Mundwinkel auf und trockneten die Lippen, während der Speichel, wie bei einem sabbernden Kleinkind über das Kinn tropfte.
So schwieg ich und versuchte zu hören, was sie als nächstes vorhaben würden. Ein Schrei! Mein eigener? Völlig unvorbereitet traf mich der Schlag der Gerte über meiner Scham.
„Oh ja… das ist Musik in meinen Ohren.“ Rabe! Dann hatte ich das Funkeln doch richtig gesehen. Er war ein Sadist! Sie wechselten sich ab, denn so schnell konnte niemand seine Position wechseln. Rabe stand rechts vor, Seehund links hinter mir. Nacheinander prasselten die Schläge auf meinen Körper. Während sich Seehund auf meinen Hintern und die Schenkel konzentrierte, wechselte Rabe sich ständig ab, so dass ich mich nicht an eine Schlagfrequenz gewöhnen konnte. Mal traf er die Brustwarzen, dann wieder die Innenschenkel, dann die Scham und ab und zu biss der weiche Stock meine Schamlippen. Ich schrie, wimmerte und das alles, obwohl ich mir geschworen hatte, keinen Laut von mir zu geben. Mein Körper zuckte hin und her, um ihnen auszuweichen, was mir nicht gelang und ihre Anstrengungen schienen sich zu verstärken.
„Mir geht das Gejammer auf den Nerv. Außerdem machen wir die Kontrolleure nur nervös.“
Sagte Seehund, der jetzt immer seltener ausholte. Er brauchte wohl eine Pause. Ich dankte seiner Fettleibigkeit.
„Machen wir eine Pause.“ Rabe setzte einen letzten Schlag auf meine steifen Nippel. Mein Körper verriet mich. Ich spürte meine Säfte feucht an meinen Schenkeln herabrinnen.
„Schau nur, der Schlampe gefällt die Behandlung. Da frage ich mich nur, warum sie so jammert.“
„Vielleicht bettelt sie ja nur darum, dass sie einen richtigen Schwanz spüren darf?“ Seehund packte mit seiner Pranke in meine Nässe und schob mühelos zwei seiner Finger in mich.
„So viel Geilheit ist ja nicht unbedingt das, was wir erwartet haben.“
Knochige Finger zerrten meine Backen auseinander. „Wann hat du das letzte Mal einen Schwanz in deiner Arschvotze gehabt?“
„Vor 5 Jahren.“
„Wie heißt das richtig?“ Wammm…..
Warum immer in mein Gesicht? Trotzig verschloss ich meine Lippen. Nie werde ich auch nur einen von euch meinen Herrn nennen.
„Knebel! Dann muss ich mich über ihren Ungehorsam nicht mehr ärgern!“ Obwohl ich es ihnen so schwer wie nur möglich machte, bliesen sie den Ballon so auf, dass ich einen dumpfen Schmerz in meinem Kiefer spürte.
Leises Flüstern. Was heckten sie denn jetzt wieder aus? Dann spürte ich das Kratzen des Hanfseils auf meiner Haut. Gut, das war mir vertraut. Sie banden es um meinen Hals, führten es unter den Armen hindurch, schnürten meine Brüste zusammen, bis ich mit einem Stöhnen erkennen ließ, dass meine Schmerzgrenze erreicht war. Trotzdem wurde der Knoten noch etwas enger geschnürt. Einige weitere Schlingen gingen um meinen Körper. Die Knoten drückten eine Stange gegen meinen Rücken, deren Sinn ich nicht verstand. Das Seil hatte kleine Knötchen, die in meinen Bauch und das Schambein schnitten. Dann lösten sie meine Füße vom Boden und ließen meine Hände herab. Mit Schlägen und Tritten brachten sie mich in die Bauchlage. Obwohl ich mich kaum bewegen konnte, halfen sie mir nicht sonderlich viel. Als ich wieder das Rasseln der Ketten hörte und den Zug an meinem Körper, wusste ich, wozu die Stange in meinem Rücken war. An ihr wurde ich nach oben gezogen. Meine Hände und Füße wurden in alle vier Richtungen gezerrt und festgebunden. Erneut prasselten Schläge auf mich nieder, die wohl von Seehund ausgeführt wurden, da sie leichter waren, als vorher. Aber Rabe hatte mich ja gewarnt, dass er sich noch vergnügen wollte. An meine gepeinigten Brüste wurden die Klammern mit schweren Gewichten gesetzt. Ich schwitzte, keuchte und meine Schreie wurden durch das Gummi erstickt, das eine tiefe Atmung verhinderte. Ich musste mich konzentrieren. Es war zu überstehen. Ich schaffte es. Für Marko! Für meinen Herrn.
Der Versuch mich aufzubäumen und dem Schmerz zu entziehen, als mir etwas in den Anus gerammt wurde, wurde mit harten Schlägen erstickt. Das war nichts menschliches. Es war hart, stumpf und lang und wurde wieder und wieder herausgezogen und hineingerammt. Das Tuch vor meinen Augen war schwer von meinen Tränen und meine Schreie hallten nur in meinen Ohren wieder, für andere unhörbar. Endlich beließ er dieses Instrument in mir und beschäftigte sich jetzt mit dem letzen meiner Löcher. Eine Klammer an meinem Kitzler war schon fast zu harmlos. Der Schmerz ging unter. Seine Stöße, als er mich brutal nahm, bemerkte ich kaum noch, denn der Schmerz hatte sich so in mir verteilt, dass ich kaum noch unterschied, woher er kam.
Langsam löste sich mein Körper auf. War ich noch ich? Wer war ich?

„Raus hier! Und zwar sofort! Bringt sie vor die Tür und ich will diese Bastarde hier nie wieder sehen!“
Mehrere Hände griffen nach mir und ich schrie. Sie sollten mir nicht mehr weh tun. Ich würde ja alles machen! Nur keine Schmerzen mehr!
Die Luft wurde aus dem Knebel gelassen und meine Schreie bekamen eine Stimme. War ich das? Das hysterische Kreischen konnte nicht von mir sein. Wer schrie denn hier?
„Sei still! Es ist alles vorbei!“
Ich zuckte unter der Hand zusammen, die meine Wange berührte, aber nicht um sie zu schlagen, sondern um darüber zu streichen und mir ein Wasserglas zu reichen. Gleichzeitig wurde die Augenbinde entfernt und ich blinzelte, da die grelle Glühbirne an der Decke mich blendete.
Hastig trank ich das Wasser, das mir nie willkommener vorkam.
Schatten tanzten auf den Wänden. Mehrere Personen schienen sich im Raum aufzuhalten und mich zu befreien. Als mir die Klammern und Seile abgenommen wurden, konnte ich die Tränen und Schreie nicht unterdrücken.
„Bringt sie weg!“
Ich wurde auf eine Pritsche gelegt, wie sie in den Krankenhäusern verwendet wurde und mit einem dünnen Laken zugedeckt. Über mir zogen die Neonröhren entlang und ich konnte ab und zu einen Blick in die mitleidig aussehenden Gesichter der Männer sehen, die mich in einen verdunkelten Raum brachten.
Ich hatte versagt. Hatte meinem Herrn keine Ehre gemacht. War verweichlicht in den vielen Jahren, die ich alleine gelebt hatte. Ich war es nicht wert, seine Kette zu tragen. Leises Schluchzen erschütterte mich. Davon ungerührt, halfen mir die Männer, mich auf ein Bett zu legen, dessen seidenes Laken meinen Körper angenehm kühlte. Erneut wurden meine Hände und Füße mit Manschetten umschlossen und an den vier Pfosten des Bettes befestigt. Also war es noch nicht vorbei. Dann zog einer von ihnen erneut eine Augenbinde über meinen Kopf, eine Decke über meinen Körper und ich hörte, wie sie gingen.
Ich war alleine. Mein Körper wusste nicht, was er spüren solle. Zu schnell war er aus dem Zustand der Auflösung herausgezogen worden. Ich weinte haltlos. Wie vermisste ich ihn?!! Seine Arme, die mich hielten. Er wusste genau, wann ich es brauchte. Es war einfach perfekt gewesen und nie wieder, würde mir jemand dieses Gefühl der völligen Aufgabe meines Willens geben können.
Ich musste vor Erschöpfung eingeschlafen sein, denn als ich aufwachte spürte ich, dass ich nicht mehr alleine war. Die Decke über meinem Körper war verschwunden und ich fühlte die gleiche Präsenz von Macht und Willen, wie bereits in dem Gemeinschaftsraum. ER war hier. Ich bewegte mich nicht. Aber er wusste, dass ich wach war, denn mein Puls schlug schneller und meine Atmung war unruhiger. Was hatte er vor? Worauf wartete er? War es noch immer dunkel? Hatte er Licht angemacht? Wo stand er? Sah er mich an? Ich spürte den bekannten Knoten in meinem Inneren, aber auch das Prickeln, dass sich in meiner Körpermitte sammelte und bereit machte.
Obwohl ich wusste, dass er da war, entfuhr mir ein leiser Schrei, als sich eine Hand auf meinen Schenkel legte. Sie lag einfach nur da. Die Finger strichen so leicht über meine Schamlippen, dass ich es mir auch einbilden konnte.
„Psst…. kein Ton!“ Es war ein Mann. Ich saugte diese tiefe, vibrierende Stimme in mir auf und füllte damit eine kleine Lücke.
Ruhig atmend und mit geschlossenen Lippen, wartete ich. Bitte rede mit mir!
Aber er schien Zeit zu haben. Die Hand verschwand, wie ich mit Bedauern feststellte.
Ein Tropfen …. von was?…. tropfte auf meine linke Brust. Heiß? Kalt? Wachs? Tropfen auf Tropfen folgte. Kühl…jetzt erkannte ich es. Meine Sinne spielten verrückt. Ein vager Geruch nach Vanille durchzog den Raum.
Die Tropfen zogen eine Spur zu meinem Bauch und sie endete auf meiner Scham. Ich zuckte jedes Mal zusammen.
„Es ist nur Öl.“ Erklärte er mir, als er fertig war.
Erneut trank ich seine Stimme und atmete seinen Geruch tief ein, als er sich über mich beugte und ich Stoff an meiner Haut spürte. Eine Hand, schwer, groß und zärtlich, begann das Öl auf meinem Körper zu verreiben. Wenn ich dachte, dass das eine angenehme Massage werden würde, dann wurde ich enttäuscht, denn die Behandlung der Sadisten hatte augenscheinlich ihre Spuren hinterlassen. In den Striemen brannte das Öl wie Feuer und als er meine Brüste berührte, musste ich mich beherrschen, nicht doch einen Laut von mir zu geben. Aber er hatte es befohlen. Ich biss die Zähne so fest zusammen, dass es schmerzte. Sofort wurden die Berührungen vorsichtiger. Als er mit den Fingerkuppen über meine Brustwarzen strich und leicht an ihnen zupfte, spürte ich, wie sie sich verhärteten. Die perfekt abgestimmte Dosis aus Schmerz und Zärtlichkeit durchströmte mich. In den Geruch des Öls und des Moschus von IHM mischte sich etwas anderes, in dem ich mich selbst erkannte, etwas, was mir so sehr vertraut war. Langsam ließ ich mich fallen.
„Ich löse jetzt deine Hände. Du wirst still liegen bleiben und mir deine Brüste präsentieren.“
Einatmen und aufsaugen….
„Ja…..“
Ein schmerzhafteres Kneifen in meine Nippel. Nein! Noch nicht!
Als der Zug von meinen Händen genommen war und er sie auf meinen Körper legte, schob ich sie unter meine Brüste und drückte sie nach oben. Hob ihm die Schwere entgegen. Der Schweiß meiner Hände brannte in den Striemen, die sie bedeckten, aber ich schwieg und bot mich ihm an. Er bedankte sich mit einem leichten Biss in die zusammengezogenen Nippel.
Ich hatte das Gefühl auszulaufen, so intensiv wurde mein Geruch. Und es war mir peinlicher, als wenn er mich nackt auf dem Marktplatz zur Mittagzeit gezüchtigt hätte. Ich hatte mich nicht unter Kontrolle.
Seine Hände massierten meinen Bauch und meine Schenkel. Mittlerweile war es für mich unmöglich still zu liegen. Ich verzehrte mich nach einer Berührung von ihm. Mein Becken drückte sich nach oben und ein harten Schlag zwischen meine Beine erzeugte nicht nur ein schmatzendes Geräusch, sondern zeigte mir auch, dass ich mich beherrschen sollte. Aber ich wollte seine Stimme hören und rieb mich an der Hand, die einfach nur so da lag und meine Labien teilte.
„Noch nicht! Benimm dich!“
Einatmen… aufsaugen….
Ein paar weitere, durchaus schmerzhaftere Schläge mit der Hand.
Ich stand kurz vor einem Orgasmus, was er zu bemerken schien, denn die Hand kehrte nicht zurück, sondern Tropfen für Tropfen des Öls traf aus großer Höhe meine empfindliche Knospe.
„Bitte….“ bettelte ich darum, kommen zu dürfen.
„Reden, obwohl du nicht gefragt wurdest und die falsche Anrede!“
Wimmernd nahm ich die 11 Schläge mit der Gerte auf meine Schenkel entgegen. Dicht nebeneinander und der letzte traf mein Lustzentrum. Perfekt dosiert, um meine Lust etwas abebben zu lassen, aber gerade so viel, um die Glut zu erhalten.
Kundige, warme, kräftige Finger massierten das Öl in jede Hautfalte ein. Ich ergriff meine Brustwarzen und kniff leicht in sie.
Ein dunkler Ton der Empörung.
Einatmen…aufsaugen…..
Er zog meine Finger zur Seite und presste sie mit Nachdruck an die Seiten meiner Brüste.
„Du möchtest Schmuck tragen? Du bist ein eitles Geschöpf.“
Einatmen…aufsaugen….
Schnapp…. die Klammern saßen fest. Ich bäumte mich kurz auf. Um den Ringfinger jeder Hand wurde eine dünne Kette gelegt, deren Sinn ich noch nicht verstand. Aber der herrlich ziehende Schmerz breitete sich in meinem Körper aus und drohte in mir etwas zu Explosion zu bringen.
Seine Hände waren verschwunden. Ich suchte sein Atmen. Spürte mit allen meinen verbliebenen Sinnen nach ihm. Er war hier. Dicht bei mir. Sah mich an, ließ mich warten. Zeit, die verrann um mich zu quälen. Falsch! Sie verrann um ihm zu gefallen. Ich war das Instrument, er der Virtuose, der es zum Klingen brachte.
Wie ein Schatten erinnerte ich mich an das Gefühl des Zerberstens, das mich noch vor kurzem erfüllt hatte. Ich konnte nicht verhindern, dass ein Schauer über meine Haut lief, meine Hände kurz zum Zittern brachte. Meine Brüste nahmen das Erbeben auf und die Ketten klirrten leicht, als sie sich bewegten.
„Keine Angst. Sie sind weg und werden ihre Strafe bekommen.“
Einatmen… aufsaugen….
Er beobachtete sehr intensiv. Konnte er meine Gedanken lesen?
Nur eine kurze Berührung mit den Fingerspitzen, die über meinen Fußrücken strichen und die Fesselung lösten. Das Gleiche geschah mit dem anderen Fuß.
Warten. Keine Befehle mehr. Ich lag reglos. Was erwartete er …. mein…. was erwartete er?

Denke nach!

Jede Regung ohne sein Einverständnis würde eine Strafe zur Folge haben. Aber ich war nicht mehr gebunden und nicht seine Sklavin. War ich das wirklich nicht? Mit jedem spärlich gebrauchtem Wort hatte er ein Kettenglied erschaffen, mit dem er meine Seele an sich band. Mit jedem erlösenden Schmerz und jeder Liebkosung hatte er die einzelnen Glieder fest verbunden.

Denke nach!
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Ich bewegte einen Zeh. Dann den Fuß. Schloss die Beine so langsam, dass er jederzeit einschreiten konnte. Anmutig, wie ich hoffte, drehte ich meine Hüfte, dann meinen Rücken, weiter den Rest des Körpers, so dass ich auf dem Bauch zu liegen kam. Jetzt wusste ich auch, wozu die Ketten an meinen Fingern waren. Sobald ich meine Hände von meinen Brüsten nahm und sie etwas weiter entfernte, zog ich an den Klammern. Ich dufte mir also mit seiner Erlaubnis selbst Schmerzen bereiten. Ich stützte die Hände und die Knie auf. Noch immer zeigte mir keine Bewegung, kein Ton an, ob er mit meinem Tun einverstanden war. Ich wusste ja nicht einmal, wo er sich befand. Langsam schob ich meinen Oberkörper nach hinten und die Hände nach vorne. Der Zug an meinen Brüsten verstärkte sich. Noch etwas weiter. Ich wollte sie nicht abziehen, sondern seinen Schmuck genießen. Für IHN.
Meine Schenkel öffneten sich und ich präsentierte mich ihm.
Ich hielt den Atmen an. Lauschte!
Nichts!
War er noch da? Hatte ich nicht bemerkt, wie er gegangen war, als ich mich bewegte? Leichte Panik kam in mir auf. Hatte ich versagt?
Da! Nur ein Hauch seines Selbst. Dann ein Schlag auf mein bereits geschundenes Fleisch. Noch einer. Immer mit eine Pause, um den Schmerz genügend würdigen zu können.
„Drei… Danke.“
„Vier… Danke.“
Ich zählte, immer lauter werdend, mit.
Der letzte Schlag ging in ein weiches Streicheln über. Wieder roch ich das Vanilleöl, als er es mir auf dem Rücken und sehr ausgiebig zwischen meinen Backen verteilte. Sein Finger tauchte in meinen Anus und bildete ich es mir ein, oder konnte ich jetzt sein Atmen hören?
Nein! Das war jetzt eindeutig ein leises Seufzen gewesen und es kam nicht von mir.
Triumph…. ein letztes Mal.
Macht in mir… ein letztes Mal.
Ein letztes Mal… würde ich offen sprechen, ohne gefragt worden zu sein, um das letzte Glied in der Kette zu schließen.
„Bitte benutzt mich, wie es euch gefällt, Herr.“

Drei Monate später.

Gibt es eine glücklichere Sklavin als mich? Ich beuge mich vor und lege die kleine goldene Kette mit dem aufgebrochenen Schloss auf den polierten Stein. Kühl weht der Herbstwind zwischen meine Beine hindurch und erinnert mich daran, dass ich unter meinem Mantel nackt bin. Wie es IHNEN gefiel!
„Ich lass dich einen Moment alleine. Fünf Minuten! Dann komm zu mir!“
Einatmen und aufsaugen.
Noch immer gierte ich nach jedem Wort, das er zu mir sprach.
„Danke Herr. Ich werde in fünf Minuten bei euch sein.“
Die Kiesel knirschen unter seinen Schritten und ich wage es, mich umzusehen. Verdammt! Ich blickte direkt in seine hellblauen Augen. Sein Mund war spöttisch verzogen und er wippte mit der kurzen Gerte, die an einer Schlaufe an seinem Handgelenk hing.
„Danielle.“
Drohend, zärtlich, vibrierend, verheißungsvoll…
Ich senkte langsam, sehr langsam meinen Blick.
Demütig, schüchtern, verliebt.
Dann drehte er sich um und ging wirklich.
Ich fuhr mit dem Finger die eingefrästen Buchstaben nach.
„Ich danke dir, dass du mich freigegeben hast. Nie werde ich vergessen, was du für mich getan hast, wie ich dich geliebt habe.“ Mit geschlossenen Augen saß ich da und wartete. Wartete auf den Schmerz, die Sehnsucht, die mir 5 Jahre lang treue Gefährten waren. Aber da war nichts, außer dem Wunsch, in die hellblauen Augen meines Herrn zu sehen, wenn sie vor Lust funkelten, wenn ich ihm zu Gefallen war.

 

….Fortsetzung folgt