Nebenjob

Corinna war spät dran. Sie hatte verschlafen. Mist. Die Klausur musste sie heute Nachmittag abgeben. Erst mal einen Espresso aufstellen. Schnell schlüpfte sie in ein Kleidl und rannte zum Bäcker um die Ecke. Eine Breze und drei Dosen Red Bull. Yeah! Das würde ihren durch die letzte durchgearbeitete Nacht versauten Energiepegel wieder richtig aufpimpen. Der Bäcker konnte es wieder nicht lassen: „Wann gehst Du endlich mit mir aus, Du Blume Schwabings!“ „Träum weiter!“Okokok…keine Panik. Erst mal einen Energieflash und dann eine Zigarette. Die Arbeit, die sie verfasst hatte, war fast perfekt. Hier und da eine kleine Änderung in der Formulierung und den Rest schob sie dem Schicksal zu.

„Zeit zum Essen“ brummte ihr Magen nach zwei Stunden. Ein Blick in den Kühlschrank ließ Corinna fluchen. Dann eben einkaufen. Vor dem riesigen Supermarkt piepte ihr Handy. „Mist! Das Diensthandy! Warum hab ich es nicht ausgeschaltet?“ Die lange Nacht hatte sie diesem Telefon zu verdanken. Es war ihr Job.

„Hallooooo…..Chantalle hier. Wer bist Du denn? Bist Du heiss?“ Am anderen Ende meldete sich dieser Dämlack mit Sprachfehler: „Thantall? Ich binth. Hab mich thon authgethogen.“
„Geil, mein Stecher! Ist Dein Schwanz hart?“ „Jaaa…theeer hart. Wath hatht du an?“

Warteschleifenknopf. Damit macht man die meiste Kohle. Während der arme Wicht sich Gestöhne vom Band anhörte, ruckelte Corinna einen Einkaufswagen aus der Schlange.

An der Gemüsetheke angelangt, befreite sie ihren Galan aus dem Taxameter. „Ich trage nur einen Slip, hochhackige Schuhe und BH. Alles in sündigem Schwarz. Wie Du es magst! Komm, lass uns spielen!“ Sie packte schnell eine Aubergine, Cocktailtomaten, Sellerie, ein paar Zuccinis und ein Bund Petersilie in ihren Wagen.

„Lehn Dich über dath Thofa. Ich will Dich thtothen. Jetht! Thpreith Deine Arthbacken ! Loth!“

„Jaaaa…Du Hengst. Für Dich mach ich alles! Du bist der Geilste!“ Eine Hausfrau warf einen misstrauischen Blick herüber. Warteschleife. Corinna ging im Geiste noch mal das Rezept durch. Hackfleisch fehlte noch. Und Zwiebeln. Nein. Die hatte sie noch daheim. Kurz vor der Fleischtheke erlöste sie „F ick monthter“, wie er sich nannte, aus der Schleife.

„Stoss mich! Jetzt! Tiefer! Fester! Ich will Dich!!!! Ich will nur Dich!“ Das kleinlaute „Thantall, ich thprithe Dir….“ würgte sie wieder ab, weil die Fleischereifachverkäuferin sie fragend ansah.

„Halbes Kilo Gemischtes und zweihundert Serranoschinken. Aber dünn geschnitten.“

Ab in die Putzmittelabteilung. F icki wieder freigeschaltet. „Naaaa…bist Du schon gekommen? Darf ich Deinen Saft auflecken?“ fragte sie lächelnd während sie Meister Proper und den General preislich verglich. Wie bescheuert mussten diese Amöben sein, um ihr Geld in so ein Abrippen zu stecken????
erotikgeschichten online kostenlos 209 NebenjobNebenjob erotikgeschichten online

„Nein. Ich will mit Dir thuthammen kommen!“ In dem Moment hasste sie ihren Nebenjob!

.“„Neeeeiiiinnnn! Ich will Dich. Dich thu hören, Dir nah thu thein…..dath itht alleth, wath ich will!!!!

Ein ungemütliches Gefühl machte sich in Corinna bemerkbar.

„Schatz…..ich…äh…glaub doch nicht alles…“

„Neiiiinnnn!“ schrie es ihr aus dem Hörer entgegen. Aber der Schrei kam auch aus einer anderen Richtung. Corinna drehte sich um und stand einem Mann gegenüber. Er war sehr elegant gekleidet, hielt in der einen Hand sein Handy und in der Anderen ein Messer.

Ihr letzter Gedanke war, wie er wohl in Wirklichkeit hiesse……

„Thie hat ja gar keine thwarthe Wäthe an!“