Mein Kätzchen

eder Tag ohne „SMS-Piep-Piep“ ist ein verlorener Tag. Alltag, Arbeit, Ausgehen, Späße, wie auch immer. Aber alleine seine Kontaktaufnahme kann den Tag in ein Juwel verwandeln.

Auf einmal war sie da. Die Nachricht. Ich möchte, dass Du heute mein Kätzchen bist. Dein Outfit: Das Nylon-Ouvert-Catsuit. Trage darüber den Kettenbody. An der Stringkette wirst Du den „Katzenschwanz“ befestigen. Ich bitte um perfekte Plazierung. Erotikgeschichten online 68 Mein KätzchenDie Schuhe wähle ich hier aus, also trage für den Weg was Dir richtig erscheint. Errege keine Aufmerksamkeit und sei um halb Neun da.“

Wie immer bleibt mir keine Zeit für Fragen oder Zweifel. Ich geniesse seine Führung. Seinen Willen.

Perfekt, wie er es wünscht, läuft mein Zeitplan. Ich haste die Stufen zu seiner Wohnung hinauf. Begleitet vom leisen Klirren der Ketten.

Er entledigt mich sofort meines Mantels, den Stiefeln und der Tasche. Kein Begrüßungskuss.
Statt dessen krault er mir den Nacken und drückt mich sofort in Richtung Boden. „Runter! Heute bist Du vierbeinig und heißt Tiffy. Du wirst mein gelehriges und braves Kätzchen sein. Deine Artikulation ist auf Miauen und Schnurren beschränkt!“ Er streift mir schwarze Pumps über.

Wie bitte???!!! 

Aber das Aufbegehren erlischt in dem Moment, in dem er mich anlächelt. Mit diesem Lächeln sag er: „Hab Vertrauen. Ich liebe Dich. Lass uns spielen.“ „Tiffy, meine Süße! Komm mit in unser Spielzimmer.“ Auf allen Vieren folge ich ihm. Bemüht, meinen Kopf nahe an seinem Knie zu halten.

Er setzt sich, ich warte unter Herzklopfen auf meinen Fersen sitzend. Stille. „Du brauchst ein Halsband. Ich weiß, wie widerspenstig Du bist!“ Gesagt, getan. „Hoch mit Dir. Auf Knie und Hände.“

Er umrundet mich und ist mit der verrutschten Position des Katzenschwanzes nicht zufrieden. Da kommt unverhofft der erste Schlag. Mit der flachen Hand auf den Po. Der Katzenarsch zuckt nicht zurück. Im Gegenteil. Diese geile kleine Katze spreizt die Beine, reckt den Hintern und sieht ihn auffordernd an. Was folgt, ist ein Spanking, das sich gewaschen hat. Die Gefühle zwischen Lust, Schmerz, Gehorsam und Dankbarkeit wirbeln in meiner Seele. Es tut so weh. Es tut so gut. Ab und an zwischen den Schlägen streichelt er meine Pobacken. Um mich zu trösten oder den Nylonarsch zu fühlen. Ich weiß es nicht. Ich geniesse es einfach nur. Er weiß, was ich brauche. Mit ihm fühle ich mich weder pervers noch krank. Ich darf meine Neigung ausleben. Ohne Scham. Und mein Liebster genießt das Spiel mindestens so wie ich. Das macht mich glücklich.