Mein Kätzchen (2)

Fortsetzung von “mein Kätzchen (1): Er zieht meinen Kopf am Halsband ganz nah an sein Gesicht.
Höre mir gut zu: Es geht nicht darum, dass Du von mir geschlagen werden möchtest. Dass Dich der Schmerz, die Fesselung und die Demütigung geil machen. Ich tue es weil ich es tun will. Und wann ich will. Du hast Dich mir geschenkt. Und mit meinem Besitz mache ich, wonach mir ist.“ 

Was folgt sind Klemmen mit Ketten an den Brustwarzen und den Schamlippen. Er zieht die Genitalketten nach außen und führt sie über dem Rücken gekreuzt wieder nach vorne. Die Ketten, die an den Brustwarzenklemmen hängen, legt er mir über die Schultern, kreuzt sie ebenfalls hinten und nimmt schließlich alle vier vorne in eine Hand. Lächelnd zieht er langsam daran. Lässt wieder etwas locker. Er wiederholt das Spiel einige Male. Er beobachtet jede Regung in meinem Gesicht. Schließlich zieht er sie straff und befestigt sie an einem Ring. Er streift den Verbindungsring über einen Finger. Dieser Blick in meine Augen. Er flüstert: „Sei gespannt was folgt. Ich weiß, Du wirst es hassen und lieben.“

Ohne den Blick von meinen Augen abzuwenden zieht er mit einem Ruck alle vier Ketten straff. Meine Schamlippen werden gnadenlos auseinander gezogen und die Nippel steil nach oben. Es sind vier explodierende Blitze, die sich langsam zu einem großen Schmerz vereinen. Er genießt das Schauspiel meiner Mimik. Ich schreie nicht. Ich weine nicht. Aber er weiß, was ich empfinden muß. Schließlich zieht er die Ketten so weit zusammen, bis ihm das Bild und mein Gesichtsausdruck gefallen. Er befestigt den Ring mittig an dem Kettenbody. 

Tiffy, ich werde Dir ein Kunststück beibringen. Ich habe in der Wohnung Mon Cheri versteckt. Finde sie, berühre sie nur mit Deinen Zähnen und bring sie brav her. Mir ist heute nach Schokolade. Dazu darf Tiffy sogar auf zwei Beinen gehen.“

Es wäre eine leichte Übung ohne die Klemmen. Aber jeder Schritt, jede Bewegung fügt mir Schmerzen zu. Lustvolle Schmerzen. Die Brustwarzen sind straff nach oben gespannt. Meine Schamlippen sind weit auseinander gezogen. Ich spüre die kalte Luft in meiner Vagina. Er beobachtet alles. Es wäre vielleicht möglich, durch Krümmen des Rückens den Zug zu entlasten. Aber ich gehe aufrecht durch die Wohnung, um die Aufgabe zu erfüllen. Weil er es so will. Ich beklage mich nicht. Was könnte ein “Miau“ schon sagen? Ich genieße das Spiel. Und ich hasse das Spiel. Aber er spürt, dass meine Grenze noch lange nicht erreicht ist. „Tiffy, auf die Knie.“ Gehorsam komme ich seinem Wunsch nach. Nein. Es ist kein Wunsch. Es ist ein Befehl. 
Sorgfältig fesselt er meine Ellenbogen hinter meinem Rücken eng aneinander, zurrt Gurte knapp über meinen Knien an den Oberschenkeln fest und klinkt eine kurze Distanzstange ein. Er betrachtet mich grübelnd. Etwas fehlt. Die äußeren Schamlippen werden mit Gewichten bestückt. Es kostet viel Kraft, nicht aufzuschreien. Ich wende meinen Blick dem Spiegel zu und was ich sehe, ist so unbeschreiblich schön, dass ich weinen möchte vor Glück. Ich bin sein Kunstwerk. Der Moment als ich ihn traf, war ein Seufzer der Götter.

Die Schatzsuche kann weiter gehen.
Erotikgeschichten online 1 Mein Kätzchen (2)
Gespreizt, die Vagina bloß gelegt, Gewichte zwischen den Beinen baumelnd und aneinander stoßend, tipple ich mühsam und unbeholfen durch die Wohnung. Oft um die Balance kämpfend, wenn ich meinen Hals recken muß, mein Gewicht auf ein Knie verlagere, um an ein gefundenes Schokostück zu kommen. Es muß lächerlich aussehen. Für andere vielleicht. Nicht für uns. Er lässt mich nie meine Würde verlieren.

Ich bringe sie ihm alle. Wie lange es auch dauert. Es ist sein Wille. Und ich möchte nichts weiter, als ihn glücklich zu machen. Und ich weiß, ich bin schön. Genau so möchte er mich heute sehen. Alles. Alles würde und werde ich für ihn tun und sein. Wann immer er es will. 

Nur jetzt nicht mehr. Ich kann nicht mehr. Die Tränen kann ich nicht zurückhalten. 

Er weiß, daß es genug ist, befreit mich von meiner süßen Qual und nimmt mich in die Arme. Es ist ein unbeschreiblicher Moment. Ich fühle mich geborgen, begehrt und geliebt wie niemals vorher in meinem Leben.

Seine letzte Forderung ist augenzwinkernd ein „Miau“. Ich schlafe an seiner Brust ein. Stolz. Glücklich. Befriedigt. 

Ich bin Dein.