Kaufhaus Teil2

Piep-Piep! In der SMS lobte er mich für meine Folgsamkeit.
Im Erdgeschoss ist eine kleine Bar. Setze Dich satt auf einen Barhocker, damit Du ganz ausgefüllt bist, bestelle ein Glas Prosecco und warte auf weitere Anweisungen. Du wirst beobachtet. Nicht nur von mir!“

Die Bedienung quittierte meine Bestellung mit einem süßen Lächeln und einem Augenzwinkern. Oh Gott. War sie auch Teil des Spiels? Ich spürte die Röte über mein Gesicht kriechen. Aber sie kümmerte sich nicht weiter um mich. Ich hielt mich an dem Glas fest und leerte es schnell. Es tat gut. Der Prosecco legte einen zarten, weichen Schleier über meine Aufregung.

Piep-Piep: „Sehr brav! Gehe in die Spielzeugabteilung und probiere einen Hüpfball aus!“

Nein!!!!!!!! 

Doch! Ich fand einen Verkäufer in der Abteilung und fragte ihn umständlich nach Hüpfbällen. „Meine Nichte hat ein Rückenleiden. Ich würde gerne ausprobieren, welcher Ball geeignet ist“ stammelte ich unbeholfen, weil mir nichts besseres einfiel.

Hochroten Gesichtes nahm ich das erste Modell in Empfang. Ich sucete mir eine derzeit nicht frequentierte Ecke und fing an zu hüpfen. Die Dildos stießen gnadenlos in meinen Leib. Ich schämte mich so. Aber ich wurde auch immer erregter. Ein Orgasmus kündigte sich an und ich hüpfte immer schneller.

Piep-Piep: „Stop! Du Sau. Das gefällt Dir wohl? Gehe sofort in die Bettenabteilung. Lege Dich auf das runde rote Schlampenbett und ziehe Deinen Rock hoch!“

Verdattert erklärte ich dem Verkäufer, dass ich meiner Nichte doch lieber eine Barbie schenken würde.

Der Schweiß zog feine Bahnen über meinen Körper, als ich hastend die Möbelabteilung erreichte. Da war das Bett. Ein Paar mittleren Alters beriet sich keine fünf Meter davon über einen Lattenrost. Ein Blick zur anderen Seite ließ mich alles um mich herum vergessen. Ich sah ein dunkelblaues Augenpaar. Er schien mir direkt in meine gehetzte Seele zu blicken. Ein Lächeln umspielte seinen Mund. Er machte eine einladende Geste auf das rote runde Bett, drehte sich um und ging.

Klopfenden Herzens legte ich mich auf das Bett. Das Paar diskutierte immer noch: „Mit Deinem Rücken brauchst Du einen harten Rost, Willi!“ „Ich mag es aber lieber weicher! „

Gestikulierend gingen sie weiter. Niemand sonst war in Sicht. Ich fasste meinen ganzen Mut zusammen und schob meinen Rock hoch. Jeder hätte nun den Dildostring sehen können.
Ich schloss meine Augen und wünschte, es wäre vorbei. Und ich wünschte, es würde weiter gehen.