In der Bibliothek

Letzte Woche machte ich mich mal wieder auf den Weg in die Bibliothek hier bei uns in der Stadt. Ich gehe regelmäßig dort hin. Denn zum einen lese ich gern und zum anderen mag ich die Ruhe und Stille dort.
Also ging ich hinauf in den zweiten Stock, in die Thriller-Ecke um nach einem spannenden Buch zu suchen. Ich schlenderte zwischen den Regalen umher und wurde auch bald fündig. Ich zog das Buch aus dem Regal und setzte mich damit in eine der lauschigen Sitznischen in der Ecke des großen Raumes.
Ich wollte erst einmal hineinblättern bevor ich es mir auslieh, denn spannend und gut geschrieben sollte es schon sein. Ich war während der ersten Seiten schon so vertieft, dass ich nicht bemerkte, wie ich beobachtet wurde. Erst als sie sich zu mir setzte wurde ich auf sie aufmerksam. Sie hatte sich mir gegenüber gesetzt und fing ebenfalls an in ihrem Buch zu blättern. Doch immer wieder sah sie zu mir herüber. Als sich unsere Blicke trafen lächelte sie mir zu. Ich erwiderte das Lächeln und sie stellte sich als Kerstin vor. Und so kamen wir langsam ins Gespräch. Über Bücher und vieles mehr.

Die anderen Leute schienen leicht gestört durch unser angeregtes Gespräch und so machten wir uns auf den Weg zu einem nahen Cafe um unsere Unterhaltung fortzusetzten. Doch irgendwann musste sich Kerstin auf den Weg machen. Wir tauschten die Nummern aus und wollten uns bald wieder auf einen Kaffee verabreden.
Meine kommende Woche wurde dann doch stressiger als ich vermutet hatte und so blieb es erst einmal bei einem Telefonat mit meiner neuen Bekanntschaft. In der Woche darauf trafen wir uns dann aber und das zweite Treffen war noch schöner als das Erste. Von da an trafen wir uns regelmäßig und unsere Gespräche wurden immer intensiver und auch intimer. Wir lernten uns immer besser kennen.

Und so verabredeten wir uns in der Bücherei. In der Ecke in der wir uns das erste Mal gesehen hatten. Ich saß wieder auf dem gleichen Platz und wartete auf Kerstin. Und wieder war ich in mein Buch versunken, als sie plötzlich vor mir stand. Ich blickte auf und sah, dass sie sich im Raum umblickte. Dann öffnete sie ihren Mantel und ich erblickte ihre schwarzen Dessous. Ich musste erst einmal heftig schlucken, denn damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet.
Sie setzte sich auf meinen Schoss und gestand mir, dass sie den Nervenkitzel von öffentlichen Plätzen mag. Und ohne große Umschweife fingen wir an uns leidenschaftlich zu küssen. Ihre Hand wanderte dabei über mein Shirt und in meine Hose. Sie massierte mein Glied und ihre Küsse wurden heftiger. Ich konnte spüren, dass sie mehr wollte. Also schob ich ihren Slip beiseite und Kerstin führte ihn in ihr schon feuchtes und warmes Fleisch ein.

Und so ritt sie auf mir in der lauschigen Leseecke der städtischen Bücherei zu einem ekstatischen Höhepunkt.
Seitdem sind wir ein Paar und Sex an ungewöhnlichen und öffentlichen Plätzen ist unsere gemeinsame Leidenschaft geworden. Und in die Bücherei gehen wir immer noch gemeinsam. Und jedes Mal machen wir es uns in der lauschigen Leseecke gemütlich.