Ich will mit dir

und für dich – auch diesen Traum träumen:

Zärtlich gefesselt, kann mich nicht wehren.

Spüre deine Hände überall, nur nicht dort,
wo ich es am sehnlichsten erwarte.

Du quälst mich mit feuchten Küssen, kann nicht weiter, bin gebunden.

Süße Hilflosigkeit, zärtlich sanfte Qual,
spüre nur noch Gier, will dich da,
wo Flammen heißer werdend,
Erlösung verlangen nach löschenden Küssen. 

Spüre dich kreisen um das Zentrum der Lust,
flehe dich an: Berühr mich da!

Doch du ziehst die zärtliche Folter noch weiter,
zart wie eine Feder von oben nach unten, zurück.

Ich kann nicht mehr warten, ergebe mich dir,
halte es nicht mehr aus, will dich in mir fühlen.

Nimm meine Fesseln nicht ab, vertraue dir -
und schenk endlich Erfüllung der Pein.

Flehe dich an, bettle um mehr,
das endlich DU Händen und Zunge folgst.

Berauschend Erlösung schenkst klopfenden Sinnen,
gefühlt in jeder Faser des Seins.

So neu, so erregend, blind in deiner Hand -
weiß, du hältst fest, werd so immer dir folgen,
so lockst und erregst du tosende Schauer in mir,
bis endlich du mein Flehen erhörst -
und für süße Folter Belohnung mir gibst…