Er führt mich aus (2)

Der Oberkellner erscheint. Enthusiastisch preist er uns die Spezialitäten des Hauses an.

„Darf ich für Dich bestellen? Für mich bitte als Entré Bruscetta. Die Dame nimmt die Salatkreation und die Nummer 5. Danach möchte ich den Loup de Mer. Ich glaube Du wirst Picata Lombarda und die Nummer 7 mögen. Willst Du Dich überraschen lassen?“

Mein „Ja“ klingt sehr verunsichert.

„Perfekt. Und Luigi, bring´ uns eine Flasche weißen Cabernet Souvignon. Danke.“

Es ist alles so bizarr, dass ich nicht weiß, ob ich lachen oder weinen möchte.

Sein Blick, als er mir zuprostet, nimmt mir diese Entscheidung ab.

Ich bin glücklich. Weil ich ihn glücklich mache.

Die Vorspeisen werden aufgetragen. Seine Bruscetta. Für mich zwei Teller. Der Salat sieht köstlich aus. Auf dem anderen Teller liegen fünf silberne Klammern. Zögernd will ich ihm den Teller reichen, um mich zu bestücken. Da legt er seine Hand auf meine und flüstert: „Dafür ist Luigi zuständig.“

Ein Zeichen genügt, und der Kellner huscht herbei. „Scusi Signorina, darf isch?“ und zwirbelt meine Brustwarzen, damit sie noch weiter hervorstehen. Gewandt befestigt er zwei Klemmen daran. Eine heiße Welle durchjagt meinen Körper.

„Wenn isch Signora bitte dürfe, aufessustehe.“

Ohne nachzudenken folge ich. Luigi fasst meine Schamlippen zusammen und befestigt zwei weitere Klemmen mit möglichstem Abstand daran. Ein Blick zu IHM. Auf sein Nicken hin, zieht er meine Klitoris lang und endlich findet die letzte Klammer ihren Bestimmungsort. Jetzt weiß ich, warum er auf halterlosen Strümpfen bestand.

„Isch hoffe, alles isse su ihre Ssufriedenheit Signore.“

ER zieht an jeder einzelnen Klammer. Prüft den ordnungsgemäßen Sitz und lächelt Luigi an. „Sehr gut! Danke. Ich werde dieses Lokal weiter empfehlen.“

Es pocht an fünf Stellen. Mein Adrenalinspiegel schießt sprungartig in die Höhe. Ich kann nicht glauben was ich erlebe. Ich hasse es. Und ich liebe es. Die Vorspeisen sind vorzüglich. Meine kann ich doppelt genießen.

Der Hauptgang wird aufgetragen. Sein Fisch duftet köstlich. Meine Kalbsmedaillions schimmern in der Zitronensauce. Auf einem kleinen Silberteller liegt ein Lederstring. Bestückt mit zwei nach innen ragenden Dildos.

Diesmal kümmert sich der Restaurantbesitzer persönlich darum, daß es mir als Gast an nichts fehlt und ich meinen Hauptgang geniessen werde. Ich denke nichts mehr. Ich fühle. Ich befolge die Anweisungen, die letztendlich von meinem Begleiter kommen, aber von dem Wirt ausgesprochen werden.

Aufstehen. Umdrehen. Bücken. Ich führe aus und fühle. Der große Gummischwanz verschwindet unter Schmerzen zwischen den beiden Klammern in meiner Vagina. Der etwas Schlankere wird unter meinem Stöhnen in meinem Anus versenkt. Umdrehen. Der Gurt wird ruckartig nach oben gezogen und eng verschlossen.

„Setz Dich. Laß es Dir schmecken.“ Dadurch werde ich vollends ausgefüllt.

Bei jedem Bissen wird mir die Situation klarer und doch abstruser.

Ich möchte kommen. Aber das steht mir nicht frei.

ER sieht mich lächelnd an, während er sein Mahl genießt.

„Du bist so schön. Und folgsam. Das mag ich an Dir. Schmeckt es Dir?“

„Ja.“

„Das Dessert wird Dir unter dem Tisch serviert werden. Ich werde Dich damit füttern, sobald wir den Espresso getrunken haben.“

Ohne nachzudenken gehorche ich nach dem letzten Schluck. Ich knie unter dem Tisch. Seine Hand sucht eine Brustklemme und zieht mich daran zwischen seine Beine.

Jede Bewegung schmerzt. Die Pein der Klemmen wird zur Qual. Egal. Er will es so. Die beiden mich ausfüllenden Schwänze machen mich geil. Ich nähere mich seinem Schoß.

„Du wirst weder lutschen, lecken, blasen, noch wirst Du Dich bewegen. Du wirst heute zum ersten Mal meinen Schwanz empfangen. Ich werde Dein Hurenmaul ficken wie ich es möchte. Bewege Dich nicht! Und jetzt öffne den Mund!“

Langsam schiebt sich sein Penis hinein. Tiefer. Immer tiefer. Er spreizt meine Kehle. Dann bewegt er sich langsam in ihr. Immer fester. Sein Schwanz. Es ist sein Schwanz. Den er mir bislang immer vorenthalten hat. Ich genieße die Stöße in meiner Kehle. Es tut mir fast leid, als er sich in mir ergießt. Somit ist es vorbei. Leider. Ich versuche, mir jede der vergangenen Minuten in mein Gedächtnis zu brennen. Ich weiß, die Erinnerung wird lange vorhalten müssen.

„Komm wieder hoch, meine Süße!“
Verlegen weiß ich nicht, wohin ich meinen Blick wenden soll.

Luigi eilt herbei und reicht mir eine Serviette. „Signorina, isch hoffe, es hat Ihnen gesmecket.“

ER beauftragt Luigi, ein Taxi für uns zu rufen.
ER ist stolz auf mich. Es macht mich glücklich. Erst im Bett befreit er mich von den Klammern und dem Gurt. Ich rieche ihn so gerne. Zufrieden schlafen wir ein.