Devotheit

… liege ich unter deinen Händen,
wie ich will kann ich es drehen und wenden,
deine Gefühle gerade – sie sind nicht echt -
denn jetzt bin ich dir nur für das eine recht.
Devotheit Devotheit

Egal – ich will dich spüren bei mir,
auf allen vieren kriechend zu dir,
deine Befehle widerstandslos erbringen,
du brauchst mich doch gar nicht zwingen.

Die Füße gefesselt, der Mund verbunden,
am ganzen Körper unzählige Wunden,
der Schmerz verbunden mit deiner Gier,
keinen Widerspruch duldend, wie ein Tier.

Das heiße Wachs auf meiner Haut,
der Blick von dir, der auf mich schaut –
er brennt sich bis zu meiner Seele,
doch diese ist bei dir voller Leere.

Gezeichnet von deinen Schlägen mein Rücken,
vor dir stehend und immer wieder bücken,
mein Herz verbannt und Gefühle gebrochen,
deinen Pfahl immer wieder in mich reingestochen.

Doch danach wirst du mich wieder in deine Arme nehmen,
ich kann mich an deine schützende Schulter lehnen,
Du streichelst mich sanft über Wunden und Haare –