Der Bote

Der Bote: Es ist ein leicht schwüler Sommertag, einer von denen, die einem zarte Schweißperlen auf den Körper zaubern. Der parkähnliche garten, hinter dem sich das kleine Schlösschen verbirgt, leuchtet in seiner sommerlichen Pracht, Vögel der unterschiedlichsten arten musizieren gemeinsam und machen diese Kulisse zu etwas ganz besonderem. Beim laufen zwischen den bäumen knirscht kies unter den Füßen, gerade eben noch scheint eine kutsche hier ihre spur hinterlassen zu haben.
Die Fenster des Hauses sind geöffnet und feine zartseidene vorhänge wehen im sanften wind. Geschäftiges treiben herrscht auf der Anlage, aber alles ist so wunderbar friedlich. Die Herrschaften scheinen sich auf etwas vorzubereiten, man trägt tolle Kleider zwischen Waschhaus und Haupthaus hin und her. Diese art Kleider, die eine Frau einfach unglaublich aussehen lassen – tief ausgeschnittene hautenge Korsagen und dazu die weit bauschigen Röcke eben jener Zeit, in der man der Lust recht ungezügelt frönte, zumindest in diesen betuchten kreisen.

Der junge Bote, der den park betritt, hat bereits den Körper eines stattlichen Mannes und wirkt dabei ganz unschuldig. Er ist groß, hat breite schultern, die langen Hosen zeugen von der Einfachheit seiner Herkunft ebenso wie das zerschlissene Hemd, das in die Hose gesteckt seine schmalen hüften zeigt. Er hat kluge Augen, er scheint zu wissen, was er will, aber er scheint ebenso zu wissen, wo seine grenzen liegen.

Er hat es eilig, einen versiegelten Brief in der hand springt er die stufen zum Portal hinauf, spricht mit dem Butler und schwingt sich eilig die große runde Treppe hinauf. Er klopft an die ihm genannte Tür, aber es regt sich nichts.
Er ärgert sich, denn wenn er diesen Brief jetzt nicht persönlich übergibt, wird er seinen lohn nicht bekommen und er braucht das Geld für seine Studien. Vorsichtig klopft er noch einmal, der Butler meinte, die Herrin sei in ihren Gemächern – keine Reaktion.
Ganz leise öffnet er die Tür, wagt einen kurzen blick hinein, plötzlich stockt ihm der Atem, er schiebt sich schnell ganz ins Zimmer und schließt leise die Tür.

Die Herrin liegt auf ihrem bett, die Fenster sind geöffnet, warme Luft strömt herein, aber die Szene ist durch die feinen vorhänge geschützt. Sie schläft. Sie hat ihr Korsett geöffnet, das kleid liegt unachtsam auf dem Boden, eine Brust rutscht leicht aus ihrer Wäsche, so dass er die dunkle Färbung ihrer knospen gerade so erahnen kann. Ihr langes, dunkles, leicht gewelltes haar liegt wie gemalt um ihren Körper drapiert, sie liegt leicht seitlich, hat die Beine angezogen, der unterrock ist hochgerutscht und sie präsentiert ihm in völliger Unschuld ihr nacktes hinterteil und zwischen ihren Schenkel sieht er den Ansatz ihrer dunkelgelockten Scham.

Unwillkürlich spannt sich dem boten die Hose, wie zufällig fährt er ganz vorsichtig, nur einmal, ganz kurz, mit der hand über seinen harten Schwanz. Er muss sich sofort wieder berühren, es ist wie ein Impuls. So etwas wunderbares hat er noch nie gesehen. Klar, die Mägde haben ihm schon das ein oder andere beigebracht, aber das hier war etwas völlig anderes. Er geht ganz nah zu ihr, möchte von diesem Anblick so viel im Gedächtnis behalten wie möglich. Er bemerkt das zarte glitzern ihres Fleisches, das plötzlich zu pulsieren anfängt, als könnte sie ihn in ihrer nähe spüren. Er bekommt es mit der Angst zu tun, macht sich plötzlich die Gefahr bewusst, in der er schwebt, was wenn sie aufwacht? Wahrscheinlich würden sie ihn hängen, so wie er hier steht, einen Riesenständer in der Hose und die Herrin begafft. Aber der Ständer verschwindet einfach nicht, im Gegenteil, pochend beharrt er auf seinem recht und auch er kann sich diesem Anblick einfach nicht entziehen.

Plötzlich sieht er zwei fingerspitzen zwischen ihren Beinen, tatsächlich, sie beginnt, es sich selbst zu besorgen.
Da ist es um den jungen Mann geschehen, er öffnet seine Hose und legt hand an sich. Die Gräfin lässt ihre Finger geschickt über ihre perle fliegen, sie zuckt und windet sich, atmet tief und laut. Sie lässt die Augen geschlossen, aber legt sich auf den rücken, spreizt ihre herrlich strammen Schenkel und gibt ihm den blick auf ihre Grotte frei.
Oh, wie er das zu schätzen weiß, nie würde er wagen, sie zu berühren, aber er spürt, dass sie möchte, dass er sie ansieht. Sie genießt das Gefühl, ihn mit ihrem Anblick geil zu machen. Er steht mit hoch erhobenem Schwanz vor ihr, direkt vor dem Eingang, der bei den Mägden immer sein ziel war. Er kann und will sich nicht mehr beherrschen als sie plötzlich ruft: „gib mir deine Nachricht!“ und es durchschießt ihn wie ein heißer Pfeil, sein Saft wird aus ihm rausgepresst und ergießt sich über ihre perle. Milchig weiß hinterlässt er seine spuren auf dem drallen hinterteil, wo der Saft in die seidenen Laken tropft.

Kaum ist’s vorbei, wird er hochrot und ängstlich. Doch sie sieht ihn an und dankt ihm für die guten Neuigkeiten. Lächelnd gibt er ihr die Nachricht und zieht sich zurück.