Das Kastell (1)

Die Nacht war wunderschön mit dir und wir haben uns bis zum frühen Morgen geliebt. Als du aufwachst, schaust du mir direkt in die Augen. Ich habe dich schon eine Weile beobachtet. Bin die feinen Linien deines Gesichtes mit meinen Blicken entlang gefahren und deinen friedlichen Schlaf bewacht. Du lächelst mich an und schaust noch ein wenig verschlafen, als ich dich zärtlich küsse.
Du schnurrst wie eine Katze und streckst und räkelst dich genauso wie eine. Dabei rutscht die Decke von deinem Körper und legt deine schönen Brüste frei. Ich fahre mit den Fingerspitzen and einen Rippen entlang und küsse deine ebenfalls noch verschlafenen Brustwarzen, welche sich aber schon nach wenigen Augenblicken wieder verhärten und langsam aufrichten. „Du bist doch schon ein rattiges Luder“ flüstere ich in dein Ohr und als du unter meine Decke greifst und meinen harten Schwanz ertastest, musst du leise kichern. „Ach ja, wie ne langweilige Morgenlatte fühlt sich das aber nicht an“ zwinkerst du mir zu und gibst, als du etwas hinunter rutschst, meinem Riemen einen gekonnten Zungenkuss. Als ich dich mit beiden Händen dazu bewegen will doch weiter zu machen, entwindest du dich mit einem Lachen und schlüpfst aus dem Bett. „Nix da, erst will ich was Frühstücken, ich hab einen Bärenhunger“ rufst du mir entgegen und verschwindest unter der Dusche. „Oh warts ab du Luder“ ruf ich dir hinterher und hechte dir nach. Ich schlüpfe noch schnell mit unter die Dusche und wir seifen uns zärtlich und gegenseitig ein. Immer wieder suchen wir uns und küssen uns Leidenschaftlich. So sollte jeder Morgen beginnen, sagst du und während ich mich abtrockne, schminkst du dich und machst dich fein. 

Wir gehen runter in das Restaurant des Hotels und der Kaffee ist stark und heiß. Genau das richtige nach solch einer Nacht und ich muss über deinen Appetit lächeln. Frisch gestärkt gehen wir in die warme, würzige Luft und du schaust mich fragend an. „Na, was haben wir auf unserem Programm stehen?“ fragst du mich als ich dich auch schon bei der Hand nehme und in Richtung Hafen ziehe. „Lass dich überraschen“ sag ich dir nur und drücke dir noch einen Kuss auf de

Erotikgeschichten online 176 Das Kastell (1)

ine weichen Lippen. Im Hafen angekommen, steuere ich auf einen kleinen Kutter zu und begrüße einen wahrlich nach Fischer aussehenden Mann. Ich begrüße ihn auf Spanisch, dass ich zwar nicht sehr gut spreche, aber in dem ich mich verständlich machen kann. Ein kurzes Gespräch, dann bedeute ich dir, doch in den Kutter zu steigen. Du schaust mich ein wenig verdutzt an, stellst aber keine weiteren Fragen. Mit dumpfen Stottern springt der alte Schiffsdiesel an und wir nehmen langsam Fahrt auf.

Langsam ziehen die Gebäude des Hafens an uns vorbei und schon bald schippern wir gemütlich an der Küste entlang. Du legst den Kopf in den Nacken und genießt die frische Meeresluft und als ich dich in den Arm nehme, seufzt du zufrieden auf. Der Fischer, Pedro ist wohl sein Name, grienst sich eins und dreht sich eine Zigarette, während er lässig mit der anderen das Ruder hält.
Wir denken uns nichts dabei, als er uns eine Karaffe mit sehr dunklem, roten Wein reicht und trinken direkt aus ihr. Der Wein ist schwer und würzig, eigentlich viel zu stark für diese Uhrzeit, aber was soll´s.

 

Nach einer Weile schippern wir um eine Klippe herum und halten direkt auf eine kleine Bucht zu an der sich eine recht steile, zerbrechlich wirkende Treppe durch den Felsen schlängelt. „Das ist unser Ziel“ sage ich dir und zeige auf ein am höchsten Punkt der Klippe gelegenes Kastell. „Die Straße existiert schon seit Jahren nicht mehr und dies ist der einzige Weg hab ich gelesen und nur noch wenige verirren sich hierhin“. Du schaust beeindruckt auf das stattliche Bauwerk und fragst dich im Stillen, wie es damals wohl gewesen ist, dort, hoch oben in der Burg. Wer dort wohl gelebt haben mag und ob es eine harte Zeit gewesen sein mag. Als hätte ich deine Gedanken erraten, erzähle ich dir, das dort einst Kreuzritter ihr Domizil hatten und dort die Inquisitation eine grausige Regentschaft übernommen hat.

 

Pedro legt an einem kleinen provisorisch angelegten Steg an und bedeutet uns, dass wir uns ruhig Zeit lassen könnten, da er jetzt erst einmal Siesta halten würde. Ich nicke ihm nur zu und wünsche ihm einen erholsamen Schlaf. Er nickt uns ebenfalls zu, erwiedert noch etwas in Spanisch das mich grinsen lässt und wir beginnen mit dem Aufstieg.„Was hat er gesagt“ willst du wissen und als ich dir nicht antworte, sondern dich nur neckisch anlächele, gibst du mir einen Klaps auf den Po. „Na dann nicht“ sagst du, drückst dich an mir vorbei und gehst strammen Schrittes die Treppe hinauf. Ich muss lachen und bemerke nur nebenbei, das du einen süßen Hintern hast und ich es höchst amüsant finde, wenn du wütend bist. Du streckst mir die Zunge heraus, wobei du aber selbst lachen musst und so steigen wir die uralt

en Stufen zum Kastell hinauf.

Oben angekommen, wir sind leicht außer Atem, haben wir einen wunderschönen Ausblick und das Boot mit dem wir gekommen sind, wirkt mit einem mal sehr klein. Ein fröhliches Lachen lässt uns die Köpfe herum werfen. Ein Einheimisches Pärchen kommt fröhlich feixend aus dem Kastell und wir wundern uns, wie die zwei wohl hier herauf gefunden haben. Die zwei schauen aus, als hätten sie sich vor nicht all zu langer Zeit geliebt, denn die Wangen sind gerötet und die Haare sind zerzaust. Beide tragen seltsamerweise recht “altertümliche” Kleidung, welche man evtl. aus den Mantel und Degen-Filmen kennen mag.
Die Frau, eine rassige Spanierin, so Anfang zwanzig wirft uns einen Kussmund zu und verschwindet Hand in Hand mit ihrem Geliebten in einem der Seitengänge und damit aus unserem Blickfeld. Wir schauen uns verwundert an und fragen uns, was das wohl alles zu bedeuten hätte. Schulter zuckend gehen wir Richtung Eingang und die Hitze der bald am Zenit stehenden Sonne, wird durch die Schatten des Bauwerks geschluckt.

und das gelegentliche Krächzen der Möven klingt in den Hallen so fern. Kühl ist es hier drinnen und du schmiegst dich an mich. Dein Parfum kitzelt wieder meine Nase und ich sauge den Geruch deines Haares, deiner Haut gierig in mich ein. Wir kommen auf einmal in einen Raum, der wohl einst ein Speisesaal gewesen sein muss. Ein riesiger, grober Kamin befindet sich auf der Westseite und aus den schmalen Fenstern, Schießscharten gleich, dringt nur spärlich das Licht. Doch in der Mitte des Raumes, fällt durch ein Loch in der Decke, gleißendes Tageslicht in den Raum.
Es herrscht eine eigenartige Stimmung. Wir hören unseren Atem, das Rauschen des Meeres und das tropfen von Wasser an den Wänden. Dieser Raum scheint wie verzaubert und du merkst es wohl auch, denn du drehst dich zu mir hin, schaust mir schweigend in die Augen und küsst mich zärtlich und innig. Wie Motten werden wir zu dem Licht gezogen und als wir nach der Kühle der dunklen Gänge, die Wärm der Sonne spüren, durchfährt uns ein leichter Schauer. Ich sehe wie deine Brustwarzen sich durch den Stoff deiner Bluse drücken und wie sich deine Brüste straffen. Ich kann nicht anders, als meine Hände darauf legen und ich spüre das heftige Pochen deines Herzens. Wie von selbst finden meine Hände unter deine Bluse, knöpfen den BH auf und gleiten zart über die warme, weiche Haut deiner prallen Brüste. Du legst den Kopf in den Nacken und bittest mich jetzt nicht aufzuhören.
Deine Stimme kling heiser und dein Atem geht stoßweise, als ich dir die Bluse von den Schultern nehme. Ohne einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, dass uns hier evtl. jemand sehen könnte, ziehen, nein reißen wir uns die Kleidung vom Leib. Ich knie mich zwischen deine Beine und vor dir hin, suche deine Perle damit ich sie mit meiner Zungenspitze liebkosen kann und halte dabei deine Pobacken. Als ich nach oben schaue, weiter leckend, meine ich einen Engel zu sehen

 

Fortsetzung folgt
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