Anonyme Anweisung

Anonyme Anweisung: Verdammt!  Zehn Tage sind vergangen. Kein Brief, kein Anruf, nichts. War er unzufrieden mit mir? Hat ihm mein Körper nicht zugesagt? War mein Gehorsam unzureichend? Fuck! Mir doch egal! Was bildet dieser Mistkerl sich ein, erst die Luzie abgehen zu lassen in meinem Empfinden, meinem Körper, meiner Seele und meiner Vagina. Um mich dann fallenzulassen wie…nein. Ich bin keine heiße Kartoffel! Leck mich am Arsch. Ich stehe im Leben, hab meine Freundinnen, Job, Spaß, meine Verehrer – unter denen ich einige überglücklich sabbern lassen könnte durch ein „hang me high and enjoy“. 

„Walk the line“ hatte uns vier Mädels sehr beeindruckt. Ich wollte aber nach dem Kino nicht mehr mit in´s „Taco y Tequila“. Den Chicanofraß konnte ich noch nie leiden. Chips mit Pampf. Mir war eher nach Käsebrot, Katzen und Couch.

Blink-blink. Neue Nachrichten auf dem AB. Ich hasse es, wenn Leute zuerst Tag und Uhrzeit nennen. Macht doch die freundliche Blechstimme schon! Blabla…

„Um 22:00 stehst Du vor Deinem Haus. Mantel und Schuhe. Sonst nichts.“ Klick.

Äh…gerade noch 15 Minuten. Das Käsebrot trocknete vor sich hin. Wird wohl Lilly verputzen. Die frisst alles. Bad. Blitzdusche. Nur nicht schneiden bei der rasanten Rasur. Schnellschminke. Mantel, Schuhe und die Treppen runtergeklappert. Mechanisch. Nur folgend ohne Gedanken zuzulassend.

Ein Wagen stand mit laufendem Motor und geöffneter Beifahrertür auf der Straße. Ich stieg ein und sofort schnarrte eine mir unbekannte Männerstimme: „Augen zu. Mantel auf und Beine breit!“
Wir fuhren etwa eine Viertelstunde. Kein weiteres Wort fiel.
Die Aufregung zerrte an meinen Nerven. Der Wagen stoppte. Mein Herz raste. Plötzlich ein Finger schnips auf meine Clit. Ich erschrak fürchterlich. Kehliges Lachen. Meine Augenbinde wurde sehr fest gezurrt. Er stieg aus, öffnete die Beifahrertür und zog mich aus dem Sitz. Mir war kalt und ich hatte Angst. Das Klappern meiner Absätze hallte. Wo war ich? Mehr stolpernd als gehend hielt ich mich an seiner Schulter fest. Er öffnete eine Tür und zog mich hinter sich her. Der Schall meiner Absätze veränderte sich. Es musste eine Art Halle sein. Es roch muffig. Nach Öl. Ich hörte Tropfen aus beträchtlicher Höhe in Pfützen platschen.  Gläserklirren. Stühlerücken. Zigarrenrauch zog an mir vorbei.

Durch die Augenbinde nahm ich wahr, daß sich die Lichtverhältnisse geändert hatten. Der Mantel wurde mir abgenommen. Ich spürte zaghafte Wärme auf meinem Frösteln. Ich wurde angestrahlt! Das leise Murmeln machte mich nervös. Wer war anwesend? Er auch? Da war plötzlich seine Stimme ganz nah an meinem Ohr: „Heute möchte ich sehen, ob dieser kleine Zirkel dich auch so bezaubernd findet wie ich. Stell Dich auf die Zehenspitzen.“

Er hob meine Arme nach oben und befestigte sie an einer Art Gummischlaufe. Sie war nicht sehr elastisch. Er zog mich weiter nach oben, bis wirklich nur noch meine Zehen den Boden berührten. „Spreiz die Beine!“ Und wieder nahm der Zug zu. Ich hörte ein Klicken. „Süße, das ist eine Vorrichtung, die ich gerade zwischen deinen Beinen aufgestellt habe. Ein Stahlrohr. Fest mit dem Boden verankert. Keine Angst. Das kalte scharfkantige Ende zielt zwar auf dein Loch, aber ich befestige jetzt den größten Dildo daran, den ich finden konnte.“

erotikgeschichten online kostenlos 315 Anonyme AnweisungMit einem Kuß auf meine Stirn entfernte er sich.

Schweiß bahnte sich feine Linien über mein Gesicht. Meine Beine wurden müde. Ich fing an zu zittern. Auf einmal spürte ich die gewaltige Gummieichel direkt zwischen meinen Schamlippen. Vereinzeltes Klatschen war zu hören. Die Gummischlaufe dehnte sich nun doch etwas mehr. Mein Aufspießen durch den Dildo konnte ich nur verhindern, indem ich mein Gewicht wieder auf die Zehenspitzen verlagerte. Aber ich wusste, wie alle Anwesenden, daß ich es nicht lange durchhalten würde. Millimeter für Millimeter rutschte der Megaschwanz in mich hinein. Meine Bemühungen, ihm zu entkommen führten nur dazu, dass ich mich selber fickte. Immer wieder streckte ich mich nach oben. Aber mit jedem erneutem Ermüden meiner Muskeln glitt der gewaltige Schaft weiter in mich hinein. Ich dachte, er würde mich zerreissen. Dieses grausame auf und ab verfehlte seine Wirkung nicht. So unglaublich es klingt, es machte mich geil. Ich drehte mich auf dem Pfahl. Zeigte dem „Publikum“ meine Kehrseite. Es machte Klick in meinem Kopf und ich entspannte mich. Meine Nässe machte es uns beiden nun leichter. Ich ritt den Schwanz bis meine Kräfte mich verließen. Die Kontraktionen meines Höhepunktes beeindruckten den Dildo nicht. Wohl aber die Anwesenden. Aufgespießt und ausgefüllt stand ich im Spotlight.

Wie durch einen Nebel vernahm ich Applaus, Wortfetzen wie: “Glückwunsch!“ „Bitte gib sie mir für ein Wochenende.“ „Wo findest Du nur immer solche Schnitten?“ „No way – sie ist meine, sei froh, daß Du sie sehen durftest! Selber Schuld, daß Du nicht in Schwabing wohnst!“ drangen wie durch Watte zu mir durch.

Arme, die mich umfassten. Befreiung. Streicheln. Nur die Augenbinde blieb. Auf dem Rücksitz lag ich in seinen Armen. Er war so warm. Als wir vor meinem Haus hielten küsste er mich. Es lag sehr viel Gefühl in diesem Kuss. „Du bist mein. Ich liebe Dich. Geh jetzt.“